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Aktuelles
aus dem Ortsverein
(Archiv)
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Übersicht
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50
Jahre SPD in Geretsried:
"Freundschaft, Einigkeit und Freiheit"
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Am
16. Juni 1956 gründeten zwölf Genossen im Gasthof
Geiger den SPD-Ortsverein. Exakt 50 Jahre später trafen sich
am
selben Ort rund 60 Genossinnen und Genossen, um das Jubiläum
–
zunächst intern - würdig zu begehen. Ortsvorsitzender
Wolfgang Werner konnte neben Mitgliedern hochrangige
SPD-Politprominenz als Ehrengäste begrüßen:
Bundestagsabgeordneten Klaus Barthel, Europaabgeordneten Wolfgang
Kreissl-Dörfler, Landtagsabgeordneten Ludwig Wörner,
stellvertretende Landrätin Monika Hoffmann-Sailer,
Kreisvorsitzende Gabriele Skiba, Kreisfraktionssprecher Fabian von
Xylander und Geretsrieds Dritten Bürgermeister Walter
Büttner.
Außerdem gratulierten an diesem Abend neben Geretsrieds
Erster
Bürgermeisterin Cornelia Irmer, die SPD-Ortsvorsitzenden von
Dietramszell/Egling, Angelika Kassner, von Kochel, Angelica
Dullinger, und von Bad Tölz, Camilla Plöckl.
Glückwünsche
überbrachte auch eine Abordnung aus der SPD-Partnerstadt
Wolfratshausen, an der Spitze Ortsvorsitzende Roswitha Beyer. Sie
schauten sich die Feierlichkeiten besonders gut an, denn im
nächsten
Jahr haben sie ein weit höheres Jubiläum: sie werden
100
Jahre alt. Eine eindrucksvolle musikalische Zugabe brachte der
Geretsrieder Liedermacher Willi Sommerwerk mit Gesang und Gitarre.
„50 Jahre SPD in Geretsried sind ein halbes Jahrhundert
soziale
Verantwortung und kommunalpolitisches Engagement in und für
diese schöne Stadt“, sagte Werner in seiner
Eingangsrede. „Wir
können stolz auf unsere Geschichte sein, die so eng mit der
Geschichte Geretsrieds verbunden ist“. Der Ortsvorsitzende
hatte
das alte Tagebuch des Ortsvereins mitgebracht. „Der erste
Eintrag
darin sind drei Wörter und zugleich ein Motto, was
für uns
bis heute seine
Gültigkeit hat: Freundschaft, Einigkeit und
Freiheit“. Werner gratulierte auch gleich zwei
persönlichen
Jubilaren: dem einzigst verbliebenden Gründungsmitglied Rudolf
Herrmann, der just an diesem Festtag seinen 84. Geburtstag feierte.
Herrmann war bei der Gründung Zweiter Vorsitzender des SPD
Ortsvereins, über 40 Jahre Gemeinde- später Stadtrat
und
etliche Jahre Fraktionsvorsitzender in Geretsried. Der Jubilar war
Kreisrat und Geschäftsführer der Baugenossenschaft.
Bereits
am 8. Juni und deshalb nachträglich gratulierte der
Ortsvorsitzende Geretsrieds Drittem Bürgermeister Walter
Büttner
zu seinem 60. Geburtstag. Er war Ortsvorsitzender und lange Jahre
Kreisrat. Er sitzt seit 1972 ununterbrochen im Stadtrat und ist
Fraktionsvorsitzender seiner Partei. Das erste Grußwort
sprach
dann Walter Büttner. „Wenn ich in die Runde blicke,
sehe ich
Menschen, mit denen ich jahrzehntelang gearbeitet habe und die
für
die Stadt und die Bürger Entscheidendes geleistet
haben“.
Darunter Rudolf Herrmann, der damals mit der Baugenossenschaft am
sozialen Wohnbau mitgewirkt hat, „so dass 2.000 Familien
untergekommen sind“. Auch aktuell sei die Baugenossenschaft
erneut
sozial engagiert, denn sie beteiligt sich an dem kirchlich-kommunalen
Projekt „Samowar“. Dabei gibt die Genossenschaft
für
Russlanddeutsche günstig eine Wohnung ab. „Bei der
Fußball-WM
heißt das Motto ‚Zu Gast bei
Freunden’“, begann die
Bürgermeisterin ihr Grußwort, „ich wandle
es für
mich um in: ‚zu Hause bei Freunden’“. Sie
erinnerte an die
„wechselvolle Geschichte“ der Geretsrieder SPD
„mit vielen
Erfolgen und manchen Rückschlägen“. Es
seien „die
Männer und Frauen in der örtlichen SPD gewesen, die
den
Aufbau der Stadt vorangetrieben haben“. Der
„besondere Verdienst“
von Bürgermeister Heinz Schneider in seiner
18-jährigen
Amtszeit sei gewesen, dass sich Geretsried zur Schulstadt entwickelt
habe. Ferner zählte sie folgende Leistungen auf: die
Errichtung
der Altentagesstätte, des Jugendzentrums Saftladens, des
Eisstadions, des Hallenbads, die Betreibung des Wohnungsbaus und die
Gründung der Städtepartnerschaft mit
Chamalières
durch Schneiders Engagement. „In schwierigster Lage haben die
SPDler in Geretsried die Verantwortung übernommen und
Aufbauarbeit in der Infrastruktur und dem Öffentlichen Dienst
geleistet“, lobte Klaus Barthel den Ortsverein in seinem
Grußwort.
„Und sie haben nach wie vor gestalterische Kraft in der
Stadt, zum
Beispiel in der Integration und der Offenen Jugendarbeit“.
Europa-Abgeordneter Kreissl-Dörfler bezeichnete Geretsried in
seinem Grußwort als die „europäischste
aller Kommunen in
Bayern“. Landtagsabgeordneter Wörner
überbrachte Grüße
von Franz Maget, Fraktionsvorsitzender im Landtag, und hob als
Vorstandsmitglied der Wohnungsbaugenossenschaft München-West
besonders die Leistung Herrmanns im Wohnungsbau hervor. Die Festrede
hielt SPD-Urgestein Fred Hopfner. Er erzählte über
die
Geschichte des Ortsvereins. Darin kennt er sich bestens aus, weil die
Familie Hopfner sehr großen Anteil daran hat. Bereits der
Vater
Johann Hopfner, ein aus Teplitz-Schönau (heute Teplice/
Tschechien) stammender Glasfabrikarbeiter und seit 1919 SPD-Mitglied,
war in Geretsried in der Partei aktiv: als Gründungsmitglied,
Gemeinderat, später als Zweiter Bürgermeister. Nach
dem Tod
des Vaters rückt Alfred Hopfner 1965 in das Gremium nach, er
war
knapp 40 Jahre Ratsmitglied, Ortsvorsitzender, und 22 Jahre
Ortswaisenrat. Sein Sohn Hans stieg 2002 im Stadtrat in seine
Fußstapfen. Der bald 80jährige Alfred Hopfner ist
jetzt
noch fast bei jeder Rats- und Fraktionssitzung dabei.
(Bilder von der 50-Jahrfeier in der Galerie).
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Adios
Heinz-Schneider-Eisstadion?
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Was war passiert? Wie geht es
weiter?
Kein Geretsrieder Gebäude war in den vergangenen Monaten
öfters in den Schlagzeilen; über kein
Gebäude wurde mehr diskutiert und spekuliert wie über
das Heinz-Schneider-Eisstadion. Nun hat nicht nur der Eissport die
Stadt Geretsried deutschlandweit bekannt gemacht, jetzt ist es die
Heimatstätte derer selbst die Geretsried bis ins deutsche
Fernsehen (ZDF-Heute-Nachrichten) brachte. Was war passiert?
Zweifelsohne war der 02. Januar 2006 ein trauriger und einschneidender
Tag. Denn an diesem Tag brach das Dach der Reichenhaller Eissporthalle
ein. Die Bilanz der
Zerstörung: Mehrere Tote, darunter viele Kinder. Die
Schuldigen werden seitdem gesucht. Wer
weiß ob sie je gefunden werden? Nach diesem schrecklichen
Ereignis war nichts wie es einmal war - auch bei uns in Geretsried
nicht. Landauf Landab drohten Hallen einzustürzen oder wurden
vorsichtshalber wegen Einsturzgefahr geschlossen. So auch unser
Heinz-Schneider-Eisstadion. Verständlich, denn die enorme
Schneelast auf dem Dach war sehr beunruhigend. Wie gesagt, die Bilder
von Reichenhall wollten nicht mehr aus dem Kopf. Frau Irmer tat recht,
nicht zu zögern. Nachdem das Stadion geschlossen wurde, wurden
Stahlträgerstützen an den Seitenflanken des Stadions
montiert, da dort das Dach abflacht und die Schneemassen hier nicht
richtig abrutschen konnten. Kurz danach wurde das Eisstadion wieder
geöffnet - aber nicht für lange! Ca. vier Wochen
später wurde das Stadion erneut geschlossen - und dies ist es
auch bis zum heutigen Tag. Ob nun der ominöse Bolzen der
ausschlaggebende Grund war, bleibt dahingestellt. Das Stadiondach wurde
von der Statikergesellschaft Siebenson & Bracher auf
„Herz und Nieren“ geprüft. Fakt ist nun:
Das Dach ist völlig instabil und könnte jeder Zeit
einstürzen. Punkt! Wie geht es weiter?
In einer Sondersitzung am 09. Mai hat der Stadtrat beschlossen, dass
das Dach runter muss. Aber nicht nur das Dach selbst, sondern die
gesamte Einhausung wird zurückgebaut! Außer den
Tribünen wird nicht viel übrig bleiben. Wenn alles
gut geht, ist dies bis Mitte Oktober diesen Jahres erledigt und es kann
verspätet, aber noch halbwegs rechtzeitig, Eis gemacht werden.
Zumindest in dieser Saison müssten unsere Eissportfreunde auf
ein Dach verzichten. Aber was dann? Was für eine Einhausung
wird das Heinz-Schneider-Eisstadion bekommen? Wird es eine moderne und
zweckdienliche Halle? Oder kommt eine kostengünstigere
Tragluftschale darüber? Oder bleibt das Stadion vielleicht
für die nächsten Jahre eine Freiluftarena? Was kann
und will die Stadt investieren? Was ist finanzierbar? Wohin geht der
politische Wille? Das Spektrum an Meinungen ist jedenfalls
vielfältig; so manche Stadträte sind sogar
für den kompletten Abriss.
Wir, die SPD Geretsried, fühlen uns dem
Heinz-Schneider-Eisstadion schon alleine seines Namens her eng
verbunden. Wie keine andere Partei setzen wir uns für dessen
Erhalt ein. Wir wollen den hervorragenden Standort des Eisstadions
beibehalten. Wir wollen eine finanzierbare Lösung finden,
damit das Stadion eine moderne und zweckdienliche Mehrzweckhalle wird,
die auch dauerhaft als solches genutzt werden kann - und zwar Winter
wie Sommer. Die neue Halle soll mehr als nur ein reines Eisstadion
sein; es soll ein Zentrum für alle Bürger und
insbesondere für Familien, Jugendliche und Kinder werden, und
ein Zentrum für Schule, Sport und Kultur.
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Jahreshauptversammlung
2006 der
SPD Geretsried
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Wolfgang Werner läutet
Wahlkampf ein - Abgrenzung von den Freien Wähler
Bei der
Bürgermeisterwahl 2004 kämpften SPD, Grüne,
FDP und Freie Wähler gemeinsam für Cornelia
Irmer, bei der Stadtratswahl 2008 kämpft jeder für sich allein. Der einstimmig
wiedergewählte Vorsitzende Wolfgang Werner zog auf der diesjährigen
Jahreshauptversammlung eine positive Bilanz seiner Arbeit. "Wir werden, neben der
CSU, als DIE politische Kraft wahrgenommen", sagte er. "Daher ergibt sich
unser Anspruch, zweitstärkste Partei in Geretsried zu sein."
Der
Geretsrieder SPD-Ortsverein
ist einer der aktivsten im Landkreis, wenn nicht sogar im Bundeswahlkreis.
Zwei Jahre vor der Kommunalwahl müsse man "noch ein paar Gänge
hochschalten und Vollgas geben", sagte der Vorsitzende vor 20 Anwesenden. Anders als
die Freien Wähler, die Grünen oder die FDP deckt die SPD nicht nur ein
gewisses Klientel ab. "Wir stehen für die komplette Bandbreite der
Politik", sagte Werner. "In den Zeiten, in denen sich zum Beispiel die Freien
Wähler zurücklehnen können, müssen
wir harte
Arbeit leisten. Wir sind nicht strukturkonservativ wie die anderen Parteien - Sozialdemokratie ist
eine Weltanschauung."
Dafür hat der Ortsverein zuweilen auch die Konsequenzen zu
tragen: "80%
unserer ausgetretenen Mitglieder haben wir nur aufgrund der
Bundespolitik verloren. Das ist ein
gewaltiger Unterschied - was zum Beispiel den Freien Wählern nicht
passieren kann." Trotzdem ist es der SPD in Geretsried gelungen, ihre
Mitgliederstärke zu halten - derzeit sind es 78 Genossen. Uns freut vor allem, "dass immer
mehr junge Menschen den Weg in unsere Partei finden". Mit Katharina Goletz
wurde ein neues Mitglied auch gleich in den Vorstand gewählt.
S-Bahn-Verlängerung,
Eisstadion und Geothermie - das sind zur Zeit die wichtigsten Themen auch im
Hinblick auf die Stadtratswahl. Wolfgang Werner äußerte sich
aber auch zu den laufenden Streiks im öffentlichen Dienst: "Längere Arbeitszeiten
bedeuten zwangsläufig Stellenabbau und damit Vernichtung von
Arbeitsplätzen". Deshalb müsse die Gewerkschaft in
Bayern hart
bleiben, andernfalls würden den kommunal
Beschäftigten, auch in der Stadt Geretsried, die selben
"Sauereien" drohen. "Denn auch die Geretsrieder CSU und die Freien
Wähler wären für Kürzungen und
Einsparungen beim
städtischen Personal - da braucht man sich nichts vorzumachen."
Doch nicht nur als
"Arbeitnehmerschutz" brauche es eine starke SPD, sagte Werner. "Wir sind die
politische Kraft mit sozialem Engagement und Verantwortung." Und: "Wer 2004
Cornelia Irmer gewählt hat, der hat auch ein Stück SPD
gewählt - und wer unsere Bürgermeisterin gut findet,
der findet
zwangsläufig auch uns gut.
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2006
- 50 Jahre SPD in Geretsried = 50 Jahre soziale Verantwortung
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Das Jahr 2006 steht ganz im
Zeichen unseres Jubiläums - Die SPD Geretsried wird 50 Jahre
alt! 50 Jahre SPD in Geretsried bedeutet 50 Jahre soziale Verantwortung
und Engagement für Geretsried!
Neben der
Jubiläumsfeier am 16. Juni plant der Ortsverein auch eine
politische Großveranstaltung mit namhaften Politikern, u.a.
ist der neue SPD Parteivorsitzende Matthias
Platzeck angefragt. Außerdem wird es im Herbst
eine Ausstellung geben, die 50 Jahre SPD in Geretsried dokumentieren
wird.
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Daniel Abitor neuer Vorsitzender des BWK
Oberland
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Freude im SPD Ortsverein
Geretsried - Vorstandsmitglied Daniel Abitor ist neuer Vorsitzender des
Bundeswahlkreises Oberland.
Auf der Jahreshauptversammlung
des BWK am 18.11.2005, wurde Daniel Abitor mit überragender
Mehrheit (nur eine Enthaltung) zum neuen Vorsitzenden gewählt.
Er übernimmt damit das Amt von Jörg Hentschke, der
aber weiterhin dem BWK-Vorstand als Schriftführer erhalten
bleibt. Für den neuen Vorsitzenden ist die Führung
des BWK sicherlich eine große Herausforderung, denn der BWK
überstreckt sich über die Landkreise Miesbach, Bad
Tölz-Wolfratshausen und Starnberg. Trotzdem gibt sich Daniel
Abitor bei seiner Antrittsrede hoch motiviert und voll zuversichtlich
was die künftige Arbeit der neuen Vorstandschaft angeht.
Daniel Abitor ist aber nicht der Einzigste aus dem OV Geretsried der in
den neuen BWK-Vorstand gewählt wurde; auch Uli
Schlösser wurde als Beisitzer (neue Medien und Internet)
benannt. Der SPD OV Geretsried ist somit im Bundeswahlkreis sehr gut
vertreten. Wir
wünschen Daniel und Uli viel Erfolg!
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Geothermie
für
Geretsried - SPD nimmt Vorreiterrolle ein
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Die Geothermie ist
im wahrsten Sinne des Wortes ein heißes Thema - auch
für die Stadt Geretsried. Der SPD Ortsverein Geretsried will
hierbei eine Vorreiterrolle einnehmen, was die Förderung eines
Geothermieprojektes für Geretsried betrifft.
Bereits Anfang des Jahres veranstalteten wir im Rahmen unseres
Bürgerforums einen Informationsabend zum Thema Geothermie -
Kraftwerk Erde. Damals referierte ein Vetreter der Stadtwerke
München.
Nun, am Donnerstag, den
24.11.2005 um 19:30 Uhr (Ratsstuben Geretsried) haben wir
aus aktuellen Anlass wieder eine Veranstaltung
zur Geothermie. Diesmal können wir uns freuen als
Referenten den 1. Bürgermeister von Unterhaching, Herrn Dr.
Erwin Knapek, begrüßen zu dürfen.
Außerdem freuen wir uns darauf, dass auch Vertreter der
kürzlich gegründeten Stiftung "Energiewende Oberland"
als Co.-Referenten anwesend sein werden.
(Grafik Nord-Süd-Schnitt Region Oberland in der Galerie)
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S-Bahnverlängerung
nach
Geretsried: Appell an Stoiber
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CDU/CSU geführte
Bundesregierung möglich eine Gefahr für die
S-Bahnverlängerung - Eigentlich würde
dem Planfeststellungsverfahren und dem Bau der S-Bahnstrecke von
Wolfratshausen nach Geretsried nichts mehr im Weg stehen. Die
Bundesmittel hierzu sind vom Bundesverkehrsministerium zugesagt.
Außerdem hat die SPD in ihrem Wahlprogramm beschlossen, dass
der Ausbau der Schienenwege weiterhin gefördert wird.
Dass die CSU
den Transrapid - also die Strecke München /
München-Flughafen - unbedingt haben will, ist auch bekannt.
Dies ist ein milliardenschweres Projekt, das bisher am
unverhältnismäßigen Kosten-Nutzen-Faktor zu
recht gescheitert ist.
Mit
einer CDU/CSU geführten Bundesregierung könnte der
Transrapid jedoch Wirklichkeit werden; die Landtags-CSU reibt sich
schon jetzt die Hände. Die S-Bahnverlängerung nach
Geretsried würde dann sehr wahrscheinlich eines von vielen
Bauernopfer werden, da der Transrapid alle Mittel binden
würde. Nur zum Vergleich: Ein Waggon des Transrapids kostet
genauso viel wie die gesamte S-Bahnverlängerung! Die CSU ist
derart besessen von ihrem Prestigeprojekt, dass ihnen die
Bedürfnisse der Menschen in diesem Landkreis letztendlich
völlig egal sind.
Wir, die SPD
Geretsried, appellieren trotzdem an das Heimatgewissen des bayerischen
Ministerpräsidenten und Abgeordneten für den
Landkreis Bad Tölz-Wolfratshausen, Edmund Stoiber: Denken Sie
an die Menschen in Ihrem Stimmkreis und lassen Sie nicht die
S-Bahnverlängerung nach Geretsried sterben!
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SPD-Herbstfest
mit Klaus Barthel ein voller Erfolg
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Bei
herrlichem Spätsommerwetter fand am Samstag den 03.09.2005
unser traditionelles Herbstfest statt. Dabei konnte unser Vorsitzender
etwa 50 Besucher begrüßen. Unter den Gästen
waren neben den SPD-Stadträten, auch unsere
Bürgermeisterin Frau Cornelia Irmer und natürlich
unser Bundestagsabgeordneter Klaus Barthel anwesend.
Wie auch in den Jahren zuvor, wurde wieder reichlich für das
leibliche Wohl gesorgt. Höhepunkt des Festes war die
kämpferische und zugleich auch motivierende Rede von Klaus
Barthel. Besonders erfreulich für den Ortsvorstand war aber
auch, dass ein Besucher unseres Herbstfestes noch am selben Tag
Mitglied im SPD Ortsverein Geretsried wurde. Somit war das Herbstfest
wieder ein voller Erfolg und schon mal ein kleiner Vorgeschmack auf die
50-Jahrfeier im nächsten Jahr.
Der SPD
Ortsverein möchte sich an dieser Stelle auch beim ESV
Geretsried und ganz besonders bei der Familie Schwill für die
tolle Unterstützung bedanken!
(Bilder vom Herbstfest 2005 in der Galerie)
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Die
bittere Realität nach dem Hurrikan - Neoliberalismus zeigt
wahres
Gesicht
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Naturkatastrophen
nehmen weltweit zu. Ob Hochwasser im Oberland und Loisachtal oder
Hurrikan und Überschwemmung in New Orleans. Egal wo, eines ist
immer gleich: Unendliches Leid! Aber wird hier in Deutschland den
betroffenen Menschen umfassend, schnell und professionell geholfen, ist
das Chaos in den USA groß.
Nun
kann man es deutlich sehen, was passiert wenn Neoliberalismus und
Endsolidarisierung ein Land und eine Gesellschaft vergiften. Genau
CDU/CSU und FDP verfolgen eben eine Politik nach amerikanischen
Vorbild; sie wollen genau diese Gesellschaftsform – eine
Ellbogengesellschaft.
Die, die es
können, bringen sich in Sicherheit, sie sind auch gut
versichert – im Stich gelassen werden die sozial Schwachen,
die Armen, die Kranken.
Dann
sehen wir eine US-Regierung – überfordert,
unfähig, lustlos. Die betroffenen Menschen werden nun zum
Opfer des radikalen amerikanischen Kapitalismus. Nichts wurde
für die kommunale Daseinsfürsorge getan –
marode Infrastrukturen, brüchige Dämme.
Armes
reiches Amerika! US-Bürger verhungern und verdursten. Und was
tut die Regierung? Sie schickt die Arme. Aber nicht erst zum Helfen
– nein, sie soll die verzweifelten Menschen bevor sie
verhungern gleich erschiessen! Denn eine ganze Bevölkerung
wird pauschal zu Plünderern erklärt.
Ich
will nicht in einem amerikanisierten Deutschland leben! Daher
dürfen die Konservativen niemals die Bundestagswahl gewinnen.
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Presseerklärung
zum Thema ÖPNV im Landkreis
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Eigentlich
sollte man der Stadträtin Rösing für ihren
Vorschlag,
dass auch Linienbusse zum Behördenzentrum nach Bad
Tölz
eingesetzt werden sollten, ein dickes Lob aussprechen. Da sie
allerdings CSU-Kommunalpolitikerin ist, bekommt sie es nicht. Im
Gegenteil! Wir, die SPD, sagen: „Guten Morgen, Frau
Rösing!“ Aber vielleicht dämmert es nun
auch so manch
anderem Geretsrieder CSU-Politiker, welche miserable
ÖPNV-Politik
die CSU im Kreistag betreibt. Der fast schon traurige
Höhepunkt
dieser völlig verfehlten Politik, ist die aktuelle Streichung
mehrerer ÖPNV-Linien, sowie die geplante Abschaffung des
Anruflinientaxis (ALT).
Öffentlicher
Personennahverkehr
ist Sache des Landkreises! Die Zuständigkeit liegt somit klar
beim
Kreis und nicht bei den Kommunen (auch wenn Herr Meinl (CSU) was
anderes glaubt). Die SPD fordert schon
seit Jahren
eine Optimierung des ÖPNV´s. Nicht zuletzt war diese
Forderung ein wichtiger Bestandteil unseres Wahlprogramms zu den
Kreistagswahlen 2002. Schon damals ahnten wir, was eine
Behördenzusammenlegung auf der Tölzer
Flinthöhe für
die Menschen im Landkreis bedeutet; vor allem für Menschen die
auf
den ÖPNV angewiesen sind.
Uns
drängt sich nun langsam der Verdacht auf, dass innerhalb der
CSU
entweder nicht die linke Hand weiß was die rechte Hand tut,
oder
bewusst die Menschen im Landkreis verschaukelt werden. Möglich
ist aber auch, dass die Geretsrieder CSU-Kreisräte, wenn sie
zu
den Kreistagssitzungen fahren, ihre politisch denkende
Hirnhälfte
„ausschalten“ sobald sie über der
Tattenkofener
Isarbrücke sind.
Wir,
die SPD, kritisieren diese Art von Kommunalpolitik, wo nur bis zum
Ortsendeschild gedacht wird. Wir wollen, dass der Landkreis seiner
Verpflichtung zur Daseinsvorsorge für die Bürgerinnen
und
Bürger nach kommt; und dazu gehört nun mal auch, dass
die
Menschen im Landkreis mit öffentlichen Verkehrsmitteln einfach
und
schnell von A nach B (wie Behördenzentrum) kommen.
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Der
SPD OV Geretsried gedenkt zum 60. Todestag von Franz Metz (SPD / MdR)
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Der
frühere Reichstagsabgeordnete und SPD-Mann Franz Metz starb im
Juni 1945 in Geretsried.
Franz
Metz wurde am 10. August 1878 in Schweinfurt geboren. Seit 1902 war er
in der Arbeiterbewegung tätig. Im Jahr 1907 stellte ihn der
Deutsche Metallarbeiter-Verband (DMV) als Ortsbevollmächtigten
in
Frankfurt a.M. mit Sitz in der Allerheiligenstraße ein. Als
Fritz
Ehrler 1920 das Polizeipräsidium übernahm,
rückte Metz
als Bezirkssekretär nach. 1928 wurde er als Sekretär
in den
Zentralvorstand gewählt und zog 1930 mit dem Vorstand nach
Berlin.
Zusammen mit Philipp Scheidemann stand er bei den Reichstagswahlen vom
Mai 1928 an der Spitze der sozialdemokratischen Liste des Wahlkreises
19 Hessen-Nassau. Metz zählt zu den Reichstagsabgeordneten,
die
den Nationalsozialisten die Zustimmung zum Ermächtigungsgesetz
in
namentlicher Abstimmung verweigerten. Er wurde nach dem 2. Mai 1933
gezwungen, die neuen Machthaber in der Verbandszentrale einzuarbeiten.
Als er nicht bereit war, Kündigungsschreiben an seine alten
Kollegen abzufassen, wurde er fristlos entlassen. Metz zog wieder nach
Frankfurt a.M. und eröffnete das "Café Metz",
welches sich
rasch zu einem Treffpunkt oppositioneller Kollegen und Genossen
entwickelte. Die Gestapo sah schon eine Belastung darin, dass jemand
überhaupt dieses Lokal besuchte. Das Café wurde
verkauft
und eine weniger auffallende Weinstube eröffnet. Metz blieb
eine
zentrale Figur in der illegalen Metallarbeiterbewegung und hielt
Verbindung zu Alwin Brandes in Berlin, der als früherer
Verbandsvorsitzender die Fäden der illegalen Reichsleitung
führte. Im Rahmen der Aktion "Gitter" wurde Franz Metz nach
dem
20. Juli 1944 verhaftet und ins KZ Dachau eingeliefert. Nach der
Befreiung durch die Amerikaner starb er am 13. Juni 1945 in Geretsried
(Lager Buchberg) an
einer
Lungenentzündung.
Heute
erinnert ein Denkmal in Form von 96 gusseiserne Tafeln vor dem
Westportal des Reichstagsgebäudes in Berlin an die 96 vom
NS-Regime ermordeten Reichstagsabgeordneten – darunter auch
Franz
Metz.
Der
SPD Ortsverein Geretsried ist im Besitz von Tagebuchauszügen
und
Briefe (Kopien) von Franz Metz aus dem KZ Dachau an seine Frau. Die SPD
Geretsried plant diese Dokumente bei einer Ausstellung im Rahmen seines
50-Jährigen Bestehens im kommenden Jahr zu
veröffentlichen.
JUSOS
OBERLAND NEWS:
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Jahreshauptversammlung
der JUSOS ein voller Erfolg! |
Der
alte
und neue Vorsitzende, Wolfgang Werner, konnte bei der JHV am 15.11.2005
in Bad Tölz, 16 Jungsozialistinnen und Jungsozialisten
begrüßen. Außerdem schauten auch unser
Bundestagsabgeordneter Klaus Barthel und der stellv. SPD
Kreisvorsitzende Heinrich Harrer vorbei. Zu Beginn der Versammlung
bedankte sich Wolfgang Werner bei der scheidenden Vorstandschaft.
Wolfgang Werner betonte in seinem Rechenschaftsbericht, dass die JUSOS
durchaus politisch aktiv waren. So kämpfte man z.B.
erfolgreich um den erhalt des Anruflinientaxis (ALT). Aber auch bei den
Themen ÖPNV und Rechtsradikalismus setzte man politische
Zeichen. Auch im Bundestagswahlkampf waren die JUSOS eine
stütze für die SPD. Neben Infoständen rief
man auch die Aktion „Malkampf“ ins Leben
– dabei wurden Großplakatleimwände mit
politischen Motiven bemalen (siehe auch offizielle Homepage von Klaus
Barthel).
Im Anschluss an den Rechenschaftsbericht, wurde die neue Satzung
diskutiert und einstimmig beschlossen. Danach folgte die Wahl des neuen
Vorstandes. Gewählt wurden:
Wolfgang Werner (1. Vorsitzender)
Paul Lehmann (stellv. Vorsitzender)
Peter Caggiano (stellv. Vorsitzender)
Daniel Abitor (Beisitzer)
Rosi Baumgartner (Beisitzerin)
Mustafa Killik (Beisitzer)
Simona Günter (Beisitzerin)
Kai Visintin (Beisitzer)
Andrea Dommers (Beisitzerin)
Björn Schmalfuß (Beisitzer)
Stefano Caggiano (Beisitzer)
Als nächstes folgte die Rede des alten und neuen Vorsitzenden:
„Liebe Genossinnen und Genossen!
Wir die jungen Sozialdemokraten können mit Recht behaupten,
dass wir das gute Gewissen der SPD sind. Wir verraten jedenfalls nicht
unsere sozialdemokratischen Ideale; darauf sollten wir stolz sein.
- Gerade wir, die JUSOS Oberland, haben in den letzten 6 Monaten viele
junge Leute hinzugewonnen - mehr als in den 2 Jahren insgesamt davor.
Dass gibt mir Grund zuversichtlich, was die künftige
Parteiarbeit angeht, zu sein.
- Wir, die JUSOS, wollen den SPD Kreisverband Bad
Tölz-Wolfratshausen in allen Belangen unterstützen.
Verlangen aber auch - im Hinblick auf die Kommunalwahlen im
März 2008 - aussichtsreiche Listenplätze und Einfluss
im Kreisvorstand.
- Wichtigster Auftrag ist m.E.
die Gewinnung neuer Mitglieder
für die Partei. Wir wollen der Kreis-SPD zu mehr
Stärke verhelfen.
- Kommunalpolitisch wollen wir natürlich auch agieren. Gerade
Themen wie ÖPNV, Anruflinientaxi, aber auch die regionale
Jugendarbeitslosigkeit sind wichtige Handlungsfelder.
- Was mir persönlich am Herzen liegt ist die Bildungspolitik.
Auch hier im Landkreis haben die Menschen die völlig verfehlte
Politik der Staatsregierung zu spüren bekommen (G8,
Büchergeld, Schließung von Teilhauptschulen).
- Ein weiteres Kapital wo wir uns dagegen engagieren müssen,
ist Rechtsradikalismus und Fremdenfeindlichkeit. Wir wollen keine Nazis
und Glatzen; weder auf dem Schulhof, noch auf dem Sportplatz oder in
Jugendtreffs.
Liebe Genossinnen und Genossen!
Die Bundestagswahlen haben gezeigt, dass viele junge
Menschen -
Erstwähler - "Rot" wählen! Die Mehrheit der
Bürgerinnen und Bürger wollten keinen Sozialabbau ala
Merkel, Stoiber, Westerwelle und Co.! Dass gibt auch Grund zur Hoffnung
in Bayern.
Stoiber hat innerlich schon Abgedankt. Sein Kabinett zerfällt.
Die Junge Union bereitet eine Palastrevolution vor. Die CSU befindet
sich Land auf, Land ab in einem paralysierten Wachkoma.
Stoiber allein als Buhmann nun hinzustellen halte ich allerdings
für etwas doch zu unfair. Man sollte nicht die ganzen Ja-Sager
und seine Komplizen vergessen. Ein Stoiber allein kann für den
politischen Murks in Bayern nicht verantwortlich sein; die CSU hat
viele "Stoibers" in ihren Reihen.
Die Chancen stehen so gut wie schon seit langen nicht, die CSU zu
stellen. Wir müssen sie nur fest am sog. "Heimatzipfel" packen.
Liebe Genossinnen und Genossen, liebe JUSOS!
Lasst unseren Kampf beginnen, dass endlich mit dieser
unerträglichen CSU-Mehrheit Schluss ist - in Bayern und auch
hier im Landkreis! Dafür haben wir nun 2 Jahre Zeit.“
Nach dieser Rede bat Wolfgang Werner, Klaus Barthel für ein
kurzes Referat zur aktuellen bundespolitischen Situation.
Anschließend wurde noch ausführlich bis in die
späten Abendstunden diskutiert.
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Große
Koalition ohne CSU! |
Eines
vorneweg: Eine Mehrheit der Deutschen wünscht eine
große Koalition. Der Wählerwille ist klar erkennbar!
„Ampel“, „Schwampel“ oder
„Jamaika“ gehören in die Kategorie
„lachen – lochen – abheften“.
Der
Regierungsauftrag liegt bei der stärksten gesamtdeutschen
Partei, also bei der SPD. Zweitstärkste Partei ist nunmal die
CDU. Dass die CDU nicht in Bayern antreten will und die CSU nicht
bundesweit, ist ihr Problem; außerdem gehen CDU/CSU bei der
Parteienfinanzierung sowieso getrennte Wege.
Eine CSU die
sich außerdem nicht eindeutig von den abfälligen
Äußerungen ihres Parteivorsitzenden über
die Ostdeutschen distanziert, disqualifiziert sich von selbst und ist
somit nicht Mitregierungstauglich.
Die beiden
großen Volksparteien, also SPD und CDU, müssen die
Probleme in diesem Land nun anpacken. Dies funktioniert aber nur unter
einem Bundeskanzler der Gerhard Schröder heißt. Die
Schnittmengen zwischen SPD und CDU sind vorhanden. Allerdings wird es
unter der Führung der SPD keine
Mehrwertsteuererhöhung oder Kopfpauschale geben; dagegen
wäre man sich bei der Abschaffung der Eigenheimzulage einig.
Die CDU könnte darüber hinaus mit ihren guten
Verbindungen zur Wirtschaft wertvolle Beiträge einbringen. Um
die soziale Gerechtigkeit kümmert sich die SPD. Dass haben wir
den Menchen schließlich versprochen!
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Presseerklärung
zum Thema geplante Mehrwertsteuererhöhung der CDU/CSU |
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Dass
eine Mehrwertsteuererhöhung Gift für die
Binnenkonjunktur
ist, haben bis Mai 2005 sogar führende Unionspolitiker
erkannt.
Nun aber planen CDU/CSU eine Erhöhung zum 01.01.2006 von 16 %
auf 18 % um - wie es heißt - die Lohnnebenkosten zu senken.
Schöne Milchmädchenrechnung: 2 %-Punkte bei der
Mehrwertsteuer rauf, dafür 2 %-Punkte bei den
Arbeitslosenversicherungsbeiträgen runter, ergibt wieder Null!
Aber wen wird die Erhöhung am meisten treffen? Familien mit
Kinder, Rentner mit geringen Einkommen, Arbeitslose, Beamte und
Studenten. Aber auch Berufstätige die auf ein Auto angewiesen
sind, werden von der Union „rassiert“, da durch die
Mehrwertsteuererhöhung auch die Treibstoffpreise massiv
steigen
werden, zusätzlich aber - nach den Plänen der
Konservativen - die Pendlerpauschale gekürzt wird.
Gerade
im Landkreis Bad Tölz-Wolfratshausen leben viele Menschen, die
täglich zur Arbeit nach München fahren
müssen. Aber
nicht
nur die Autofahrer sind betroffen,
auch die Menschen die mit
öffentlichen Verkehrsmitteln unterwegs sind, werden die
Mehrwertsteuererhöhung zu spühren bekommen.
Nicht
nur die Verbraucher werden zur Kasse gebeten, auch der Einzelhandel
und unsere heimische Gastronomie und Tourismusbranche werden von
CDU/CSU vor den Kopf gestossen, da die Konsumenten noch mehr sparen
werden
und müssen. Dass
könnte für viele kleine
Unternehmer hier im Landkreis das Aus bedeuten, aber auch
Arbeitsplätze werden dadurch verloren gehen.
Zu
befürchten bleibt natürlich auch, dass bereits die
heutige
Ankündigung der Union, die Mehrwertsteuer zu erhöhen,
die
Preise schon steigen läßt, da sich viele
Großunternehmen
sich schon auf einen Regierungswechsel einstellen.
Die
Mehrwertsteuererhöhung ist die eigentlich Kernbotschaft im
Wahlprogramm der Union – endlich zeigen CDU/CSU ihr wahres
Gesicht.
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