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 (21.05.2006) 50 Jahre SPD in Geretsried: "Freundschaft, Einigkeit und Freiheit"
 (21.05.2006) Adios Heinz-Schneider-Eisstadion?
 (27.03.2006) Jahreshauptversammlung 2006 der SPD Geretsried
spd logo  50 Jahre SPD in Geretsried: "Freundschaft, Einigkeit und Freiheit"

Am 16. Juni 1956 gründeten zwölf Genossen im Gasthof Geiger den SPD-Ortsverein. Exakt 50 Jahre später trafen sich am selben Ort rund 60 Genossinnen und Genossen, um das Jubiläum – zunächst intern - würdig zu begehen. Ortsvorsitzender Wolfgang Werner konnte neben Mitgliedern hochrangige SPD-Politprominenz als Ehrengäste begrüßen: Bundestagsabgeordneten Klaus Barthel, Europaabgeordneten Wolfgang Kreissl-Dörfler, Landtagsabgeordneten Ludwig Wörner, stellvertretende Landrätin Monika Hoffmann-Sailer, Kreisvorsitzende Gabriele Skiba, Kreisfraktionssprecher Fabian von Xylander und Geretsrieds Dritten Bürgermeister Walter Büttner. Außerdem gratulierten an diesem Abend neben Geretsrieds Erster Bürgermeisterin Cornelia Irmer, die SPD-Ortsvorsitzenden von Dietramszell/Egling, Angelika Kassner, von Kochel, Angelica Dullinger, und von Bad Tölz, Camilla Plöckl. Glückwünsche überbrachte auch eine Abordnung aus der SPD-Partnerstadt Wolfratshausen, an der Spitze Ortsvorsitzende Roswitha Beyer. Sie schauten sich die Feierlichkeiten besonders gut an, denn im nächsten Jahr haben sie ein weit höheres Jubiläum: sie werden 100 Jahre alt. Eine eindrucksvolle musikalische Zugabe brachte der Geretsrieder Liedermacher Willi Sommerwerk mit Gesang und Gitarre. „50 Jahre SPD in Geretsried sind ein halbes Jahrhundert soziale Verantwortung und kommunalpolitisches Engagement in und für diese schöne Stadt“, sagte Werner in seiner Eingangsrede. „Wir können stolz auf unsere Geschichte sein, die so eng mit der Geschichte Geretsrieds verbunden ist“. Der Ortsvorsitzende hatte das alte Tagebuch des Ortsvereins mitgebracht. „Der erste Eintrag darin sind drei Wörter und zugleich ein Motto, was für uns bis heute seine Gültigkeit hat: Freundschaft, Einigkeit und Freiheit“. Werner gratulierte auch gleich zwei persönlichen Jubilaren: dem einzigst verbliebenden Gründungsmitglied Rudolf Herrmann, der just an diesem Festtag seinen 84. Geburtstag feierte. Herrmann war bei der Gründung Zweiter Vorsitzender des SPD Ortsvereins, über 40 Jahre Gemeinde- später Stadtrat und etliche Jahre Fraktionsvorsitzender in Geretsried. Der Jubilar war Kreisrat und Geschäftsführer der Baugenossenschaft. Bereits am 8. Juni und deshalb nachträglich gratulierte der Ortsvorsitzende Geretsrieds Drittem Bürgermeister Walter Büttner zu seinem 60. Geburtstag. Er war Ortsvorsitzender und lange Jahre Kreisrat. Er sitzt seit 1972 ununterbrochen im Stadtrat und ist Fraktionsvorsitzender seiner Partei. Das erste Grußwort sprach dann Walter Büttner. „Wenn ich in die Runde blicke, sehe ich Menschen, mit denen ich jahrzehntelang gearbeitet habe und die für die Stadt und die Bürger Entscheidendes geleistet haben“. Darunter Rudolf Herrmann, der damals mit der Baugenossenschaft am sozialen Wohnbau mitgewirkt hat, „so dass 2.000 Familien untergekommen sind“. Auch aktuell sei die Baugenossenschaft erneut sozial engagiert, denn sie beteiligt sich an dem kirchlich-kommunalen Projekt „Samowar“. Dabei gibt die Genossenschaft für Russlanddeutsche günstig eine Wohnung ab. „Bei der Fußball-WM heißt das Motto ‚Zu Gast bei Freunden’“, begann die Bürgermeisterin ihr Grußwort, „ich wandle es für mich um in: ‚zu Hause bei Freunden’“. Sie erinnerte an die „wechselvolle Geschichte“ der Geretsrieder SPD „mit vielen Erfolgen und manchen Rückschlägen“. Es seien „die Männer und Frauen in der örtlichen SPD gewesen, die den Aufbau der Stadt vorangetrieben haben“. Der „besondere Verdienst“ von Bürgermeister Heinz Schneider in seiner 18-jährigen Amtszeit sei gewesen, dass sich Geretsried zur Schulstadt entwickelt habe. Ferner zählte sie folgende Leistungen auf: die Errichtung der Altentagesstätte, des Jugendzentrums Saftladens, des Eisstadions, des Hallenbads, die Betreibung des Wohnungsbaus und die Gründung der Städtepartnerschaft mit Chamalières durch Schneiders Engagement. „In schwierigster Lage haben die SPDler in Geretsried die Verantwortung übernommen und Aufbauarbeit in der Infrastruktur und dem Öffentlichen Dienst geleistet“, lobte Klaus Barthel den Ortsverein in seinem Grußwort. „Und sie haben nach wie vor gestalterische Kraft in der Stadt, zum Beispiel in der Integration und der Offenen Jugendarbeit“. Europa-Abgeordneter Kreissl-Dörfler bezeichnete Geretsried in seinem Grußwort als die „europäischste aller Kommunen in Bayern“. Landtagsabgeordneter Wörner überbrachte Grüße von Franz Maget, Fraktionsvorsitzender im Landtag, und hob als Vorstandsmitglied der Wohnungsbaugenossenschaft München-West besonders die Leistung Herrmanns im Wohnungsbau hervor. Die Festrede hielt SPD-Urgestein Fred Hopfner. Er erzählte über die Geschichte des Ortsvereins. Darin kennt er sich bestens aus, weil die Familie Hopfner sehr großen Anteil daran hat. Bereits der Vater Johann Hopfner, ein aus Teplitz-Schönau (heute Teplice/ Tschechien) stammender Glasfabrikarbeiter und seit 1919 SPD-Mitglied, war in Geretsried in der Partei aktiv: als Gründungsmitglied, Gemeinderat, später als Zweiter Bürgermeister. Nach dem Tod des Vaters rückt Alfred Hopfner 1965 in das Gremium nach, er war knapp 40 Jahre Ratsmitglied, Ortsvorsitzender, und 22 Jahre Ortswaisenrat. Sein Sohn Hans stieg 2002 im Stadtrat in seine Fußstapfen. Der bald 80jährige Alfred Hopfner ist jetzt noch fast bei jeder Rats- und Fraktionssitzung dabei.
(Bilder von der 50-Jahrfeier in der Galerie).


spd logo  Adios Heinz-Schneider-Eisstadion?

Was war passiert? Wie geht es weiter?
Kein Geretsrieder Gebäude war in den vergangenen Monaten öfters in den Schlagzeilen; über kein Gebäude wurde mehr diskutiert und spekuliert wie über das Heinz-Schneider-Eisstadion. Nun hat nicht nur der Eissport die Stadt Geretsried deutschlandweit bekannt gemacht, jetzt ist es die Heimatstätte derer selbst die Geretsried bis ins deutsche Fernsehen (ZDF-Heute-Nachrichten) brachte. Was war passiert?
Zweifelsohne war der 02. Januar 2006 ein trauriger und einschneidender Tag. Denn an diesem Tag brach das Dach der Reichenhaller Eissporthalle ein. Die Bilanz der Zerstörung: Mehrere Tote, darunter viele Kinder. Die Schuldigen werden seitdem gesucht. Wer weiß ob sie je gefunden werden? Nach diesem schrecklichen Ereignis war nichts wie es einmal war - auch bei uns in Geretsried nicht. Landauf Landab drohten Hallen einzustürzen oder wurden vorsichtshalber wegen Einsturzgefahr geschlossen. So auch unser Heinz-Schneider-Eisstadion. Verständlich, denn die enorme Schneelast auf dem Dach war sehr beunruhigend. Wie gesagt, die Bilder von Reichenhall wollten nicht mehr aus dem Kopf. Frau Irmer tat recht, nicht zu zögern. Nachdem das Stadion geschlossen wurde, wurden Stahlträgerstützen an den Seitenflanken des Stadions montiert, da dort das Dach abflacht und die Schneemassen hier nicht richtig abrutschen konnten. Kurz danach wurde das Eisstadion wieder geöffnet - aber nicht für lange! Ca. vier Wochen später wurde das Stadion erneut geschlossen - und dies ist es auch bis zum heutigen Tag. Ob nun der ominöse Bolzen der ausschlaggebende Grund war, bleibt dahingestellt. Das Stadiondach wurde von der Statikergesellschaft Siebenson & Bracher auf „Herz und Nieren“ geprüft. Fakt ist nun: Das Dach ist völlig instabil und könnte jeder Zeit einstürzen. Punkt! Wie geht es weiter?
In einer Sondersitzung am 09. Mai hat der Stadtrat beschlossen, dass das Dach runter muss. Aber nicht nur das Dach selbst, sondern die gesamte Einhausung wird zurückgebaut! Außer den Tribünen wird nicht viel übrig bleiben. Wenn alles gut geht, ist dies bis Mitte Oktober diesen Jahres erledigt und es kann verspätet, aber noch halbwegs rechtzeitig, Eis gemacht werden. Zumindest in dieser Saison müssten unsere Eissportfreunde auf ein Dach verzichten. Aber was dann? Was für eine Einhausung wird das Heinz-Schneider-Eisstadion bekommen? Wird es eine moderne und zweckdienliche Halle? Oder kommt eine kostengünstigere Tragluftschale darüber? Oder bleibt das Stadion vielleicht für die nächsten Jahre eine Freiluftarena? Was kann und will die Stadt investieren? Was ist finanzierbar? Wohin geht der politische Wille? Das Spektrum an Meinungen ist jedenfalls vielfältig; so manche Stadträte sind sogar für den kompletten Abriss.
Wir, die SPD Geretsried, fühlen uns dem Heinz-Schneider-Eisstadion schon alleine seines Namens her eng verbunden. Wie keine andere Partei setzen wir uns für dessen Erhalt ein. Wir wollen den hervorragenden Standort des Eisstadions beibehalten. Wir wollen eine finanzierbare Lösung finden, damit das Stadion eine moderne und zweckdienliche Mehrzweckhalle wird, die auch dauerhaft als solches genutzt werden kann - und zwar Winter wie Sommer. Die neue Halle soll mehr als nur ein reines Eisstadion sein; es soll ein Zentrum für alle Bürger und insbesondere für Familien, Jugendliche und Kinder werden, und ein Zentrum für Schule, Sport und Kultur.


spd logo  Jahreshauptversammlung 2006 der SPD Geretsried

Wolfgang Werner läutet Wahlkampf ein - Abgrenzung von den Freien Wähler

Bei der Bürgermeisterwahl 2004 kämpften SPD, Grüne, FDP und Freie Wähler gemeinsam für Cornelia Irmer, bei der Stadtratswahl 2008 kämpft jeder für sich allein. Der einstimmig wiedergewählte Vorsitzende Wolfgang Werner zog auf der diesjährigen Jahreshauptversammlung eine positive Bilanz seiner Arbeit. "Wir werden, neben der CSU, als DIE politische Kraft wahrgenommen", sagte er. "Daher ergibt sich unser Anspruch, zweitstärkste Partei in Geretsried zu sein."

Der Geretsrieder SPD-Ortsverein ist einer der aktivsten im Landkreis, wenn nicht sogar im Bundeswahlkreis. Zwei Jahre vor der Kommunalwahl müsse man "noch ein paar Gänge hochschalten und Vollgas geben", sagte der Vorsitzende vor 20 Anwesenden. Anders als die Freien Wähler, die Grünen oder die FDP deckt die SPD nicht nur ein gewisses Klientel ab. "Wir stehen für die komplette Bandbreite der Politik", sagte Werner. "In den Zeiten, in denen sich zum Beispiel die Freien Wähler zurücklehnen können, müssen wir harte Arbeit leisten. Wir sind nicht strukturkonservativ wie die anderen Parteien - Sozialdemokratie ist eine Weltanschauung."

Dafür hat der Ortsverein zuweilen auch die Konsequenzen zu tragen: "80%
unserer ausgetretenen Mitglieder haben wir nur aufgrund der Bundespolitik
verloren. Das ist ein gewaltiger Unterschied - was zum Beispiel den Freien Wählern nicht passieren kann." Trotzdem ist es der SPD in Geretsried gelungen, ihre Mitgliederstärke zu halten - derzeit sind es 78 Genossen. Uns freut vor allem, "dass immer mehr junge Menschen den Weg in unsere Partei finden". Mit Katharina Goletz wurde ein neues Mitglied auch gleich in den Vorstand gewählt.

S-Bahn-Verlängerung, Eisstadion und Geothermie - das sind zur Zeit die wichtigsten Themen auch im Hinblick auf die Stadtratswahl. Wolfgang Werner äußerte sich aber auch zu den laufenden Streiks im öffentlichen Dienst: "Längere Arbeitszeiten bedeuten zwangsläufig Stellenabbau und damit Vernichtung von Arbeitsplätzen". Deshalb müsse die Gewerkschaft in Bayern hart bleiben, andernfalls würden den kommunal Beschäftigten, auch in der Stadt Geretsried, die selben "Sauereien" drohen. "Denn auch die Geretsrieder CSU und die Freien Wähler wären für Kürzungen und Einsparungen beim städtischen Personal - da braucht man sich nichts vorzumachen."

Doch nicht nur als "Arbeitnehmerschutz" brauche es eine starke SPD, sagte Werner. "Wir sind die politische Kraft mit sozialem Engagement und Verantwortung." Und: "Wer 2004 Cornelia Irmer gewählt hat, der hat auch ein Stück SPD gewählt - und wer unsere Bürgermeisterin gut findet, der findet zwangsläufig auch uns gut.


spd logo  2006 - 50 Jahre SPD in Geretsried = 50 Jahre soziale Verantwortung

Das Jahr 2006 steht ganz im Zeichen unseres Jubiläums - Die SPD Geretsried wird 50 Jahre alt! 50 Jahre SPD in Geretsried bedeutet 50 Jahre soziale Verantwortung und Engagement für Geretsried!
Neben der Jubiläumsfeier am 16. Juni plant der Ortsverein auch eine politische Großveranstaltung mit namhaften Politikern, u.a. ist der neue SPD Parteivorsitzende Matthias Platzeck angefragt. Außerdem wird es im Herbst eine Ausstellung geben, die 50 Jahre SPD in Geretsried dokumentieren wird.


spd logo  Daniel Abitor neuer Vorsitzender des BWK Oberland

Freude im SPD Ortsverein Geretsried - Vorstandsmitglied Daniel Abitor ist neuer Vorsitzender des Bundeswahlkreises Oberland.
Auf der Jahreshauptversammlung des BWK am 18.11.2005, wurde Daniel Abitor mit überragender Mehrheit (nur eine Enthaltung) zum neuen Vorsitzenden gewählt. Er übernimmt damit das Amt von Jörg Hentschke, der aber weiterhin dem BWK-Vorstand als Schriftführer erhalten bleibt. Für den neuen Vorsitzenden ist die Führung des BWK sicherlich eine große Herausforderung, denn der BWK überstreckt sich über die Landkreise Miesbach, Bad Tölz-Wolfratshausen und Starnberg. Trotzdem gibt sich Daniel Abitor bei seiner Antrittsrede hoch motiviert und voll zuversichtlich was die künftige Arbeit der neuen Vorstandschaft angeht.
Daniel Abitor ist aber nicht der Einzigste aus dem OV Geretsried der in den neuen BWK-Vorstand gewählt wurde; auch Uli Schlösser wurde als Beisitzer (neue Medien und Internet) benannt. Der SPD OV Geretsried ist somit im Bundeswahlkreis sehr gut vertreten. Wir wünschen Daniel und Uli viel Erfolg!


spd logo  Geothermie für Geretsried - SPD nimmt Vorreiterrolle ein

Die Geothermie ist im wahrsten Sinne des Wortes ein heißes Thema - auch für die Stadt Geretsried. Der SPD Ortsverein Geretsried will hierbei eine Vorreiterrolle einnehmen, was die Förderung eines Geothermieprojektes für Geretsried betrifft.
Bereits Anfang des Jahres veranstalteten wir im Rahmen unseres Bürgerforums einen Informationsabend zum Thema Geothermie - Kraftwerk Erde. Damals referierte ein Vetreter der Stadtwerke München.
Nun, am Donnerstag, den 24.11.2005 um 19:30 Uhr (Ratsstuben Geretsried) haben wir aus aktuellen Anlass wieder eine Veranstaltung zur Geothermie. Diesmal können wir uns freuen als Referenten den 1. Bürgermeister von Unterhaching, Herrn Dr. Erwin Knapek, begrüßen zu dürfen. Außerdem freuen wir uns darauf, dass auch Vertreter der kürzlich gegründeten Stiftung "Energiewende Oberland" als Co.-Referenten anwesend sein werden.

(Grafik Nord-Süd-Schnitt Region Oberland in der Galerie)


spd logo  S-Bahnverlängerung nach Geretsried: Appell an Stoiber

CDU/CSU geführte Bundesregierung möglich eine Gefahr für die S-Bahnverlängerung - Eigentlich würde dem Planfeststellungsverfahren und dem Bau der S-Bahnstrecke von Wolfratshausen nach Geretsried nichts mehr im Weg stehen. Die Bundesmittel hierzu sind vom Bundesverkehrsministerium zugesagt. Außerdem hat die SPD in ihrem Wahlprogramm beschlossen, dass der Ausbau der Schienenwege weiterhin gefördert wird.
Dass die CSU den Transrapid - also die Strecke München / München-Flughafen - unbedingt haben will, ist auch bekannt. Dies ist ein milliardenschweres Projekt, das bisher am unverhältnismäßigen Kosten-Nutzen-Faktor zu recht gescheitert ist.

Mit einer CDU/CSU geführten Bundesregierung könnte der Transrapid jedoch Wirklichkeit werden; die Landtags-CSU reibt sich schon jetzt die Hände. Die S-Bahnverlängerung nach Geretsried würde dann sehr wahrscheinlich eines von vielen Bauernopfer werden, da der Transrapid alle Mittel binden würde. Nur zum Vergleich: Ein Waggon des Transrapids kostet genauso viel wie die gesamte S-Bahnverlängerung! Die CSU ist derart besessen von ihrem Prestigeprojekt, dass ihnen die Bedürfnisse der Menschen in diesem Landkreis letztendlich völlig egal sind.
Wir, die SPD Geretsried, appellieren trotzdem an das Heimatgewissen des bayerischen Ministerpräsidenten und Abgeordneten für den Landkreis Bad Tölz-Wolfratshausen, Edmund Stoiber: Denken Sie an die Menschen in Ihrem Stimmkreis und lassen Sie nicht die S-Bahnverlängerung nach Geretsried sterben!


spd logo  SPD-Herbstfest mit Klaus Barthel ein voller Erfolg

Bei herrlichem Spätsommerwetter fand am Samstag den 03.09.2005 unser traditionelles Herbstfest statt. Dabei konnte unser Vorsitzender etwa 50 Besucher begrüßen. Unter den Gästen waren neben den SPD-Stadträten, auch unsere Bürgermeisterin Frau Cornelia Irmer und natürlich unser Bundestagsabgeordneter Klaus Barthel anwesend.
Wie auch in den Jahren zuvor, wurde wieder reichlich für das leibliche Wohl gesorgt. Höhepunkt des Festes war die kämpferische und zugleich auch motivierende Rede von Klaus Barthel. Besonders erfreulich für den Ortsvorstand war aber auch, dass ein Besucher unseres Herbstfestes noch am selben Tag Mitglied im SPD Ortsverein Geretsried wurde. Somit war das Herbstfest wieder ein voller Erfolg und schon mal ein kleiner Vorgeschmack auf die 50-Jahrfeier im nächsten Jahr.
Der SPD Ortsverein möchte sich an dieser Stelle auch beim ESV Geretsried und ganz besonders bei der Familie Schwill für die tolle Unterstützung bedanken!

(Bilder vom Herbstfest 2005 in der Galerie)


spd logo  Die bittere Realität nach dem Hurrikan - Neoliberalismus zeigt wahres Gesicht

Naturkatastrophen nehmen weltweit zu. Ob Hochwasser im Oberland und Loisachtal oder Hurrikan und Überschwemmung in New Orleans. Egal wo, eines ist immer gleich: Unendliches Leid! Aber wird hier in Deutschland den betroffenen Menschen umfassend, schnell und professionell geholfen, ist das Chaos in den USA groß.
Nun kann man es deutlich sehen, was passiert wenn Neoliberalismus und Endsolidarisierung ein Land und eine Gesellschaft vergiften. Genau CDU/CSU und FDP verfolgen eben eine Politik nach amerikanischen Vorbild; sie wollen genau diese Gesellschaftsform – eine Ellbogengesellschaft.
Die, die es können, bringen sich in Sicherheit, sie sind auch gut versichert – im Stich gelassen werden die sozial Schwachen, die Armen, die Kranken.

Dann sehen wir eine US-Regierung – überfordert, unfähig, lustlos. Die betroffenen Menschen werden nun zum Opfer des radikalen amerikanischen Kapitalismus. Nichts wurde für die kommunale Daseinsfürsorge getan – marode Infrastrukturen, brüchige Dämme.
Armes reiches Amerika! US-Bürger verhungern und verdursten. Und was tut die Regierung? Sie schickt die Arme. Aber nicht erst zum Helfen – nein, sie soll die verzweifelten Menschen bevor sie verhungern gleich erschiessen! Denn eine ganze Bevölkerung wird  pauschal zu Plünderern erklärt.
Ich will nicht in einem amerikanisierten Deutschland leben! Daher dürfen die Konservativen niemals die Bundestagswahl gewinnen.


spd logo  Presseerklärung zum Thema ÖPNV im Landkreis

Eigentlich sollte man der Stadträtin Rösing für ihren Vorschlag, dass auch Linienbusse zum Behördenzentrum nach Bad Tölz eingesetzt werden sollten, ein dickes Lob aussprechen. Da sie allerdings CSU-Kommunalpolitikerin ist, bekommt sie es nicht. Im Gegenteil! Wir, die SPD, sagen: „Guten Morgen, Frau Rösing!“ Aber vielleicht dämmert es nun auch so manch anderem Geretsrieder CSU-Politiker, welche miserable ÖPNV-Politik die CSU im Kreistag betreibt. Der fast schon traurige Höhepunkt dieser völlig verfehlten Politik, ist die aktuelle Streichung mehrerer ÖPNV-Linien, sowie die geplante Abschaffung des Anruflinientaxis (ALT).

Öffentlicher Personennahverkehr ist Sache des Landkreises! Die Zuständigkeit liegt somit klar beim Kreis und nicht bei den Kommunen (auch wenn Herr Meinl (CSU) was anderes glaubt). Die SPD    fordert schon seit Jahren eine Optimierung des ÖPNV´s. Nicht zuletzt war diese Forderung ein wichtiger Bestandteil unseres Wahlprogramms zu den Kreistagswahlen 2002. Schon damals ahnten wir, was eine Behördenzusammenlegung auf der Tölzer Flinthöhe für die Menschen im Landkreis bedeutet; vor allem für Mensch
en die auf den ÖPNV angewiesen sind.

Uns drängt sich nun langsam der Verdacht auf, dass innerhalb der CSU entweder nicht die linke Hand weiß was die rechte Hand tut, oder bewusst die Menschen im Landkreis verschaukelt werden. Möglich ist aber auch, dass die Geretsrieder CSU-Kreisräte, wenn sie zu den Kreistagssitzungen fahren, ihre politisch denkende Hirnhälfte „ausschalten“ sobald sie über der Tattenkofener Isarbrücke sind.
Wir, die SPD, kritisieren diese Art von Kommunalpolitik, wo nur bis zum Ortsendeschild gedacht wird. Wir wollen, dass der Landkreis seiner Verpflichtung zur Daseinsvorsorge für die Bürgerinnen und Bürger nach kommt; und dazu gehört nun mal auch, dass die Menschen im Landkreis mit öffentlichen Verkehrsmitteln einfach und schnell von A nach B (wie Behördenzentrum) kommen.


spd logo  Der SPD OV Geretsried gedenkt zum 60. Todestag von Franz Metz (SPD / MdR)

Der frühere Reichstagsabgeordnete und SPD-Mann Franz Metz starb im Juni 1945 in Geretsried.

Franz Metz wurde am 10. August 1878 in Schweinfurt geboren. Seit 1902 war er in der Arbeiterbewegung tätig. Im Jahr 1907 stellte ihn der Deutsche Metallarbeiter-Verband (DMV) als Ortsbevollmächtigten in Frankfurt a.M. mit Sitz in der Allerheiligenstraße ein. Als Fritz Ehrler 1920 das Polizeipräsidium übernahm, rückte Metz als Bezirkssekretär nach. 1928 wurde er als Sekretär in den Zentralvorstand gewählt und zog 1930 mit dem Vorstand nach Berlin. Zusammen mit Philipp Scheidemann stand er bei den Reichstagswahlen vom Mai 1928 an der Spitze der sozialdemokratischen Liste des Wahlkreises 19 Hessen-Nassau. Metz zählt zu den Reichstagsabgeordneten, die den Nationalsozialisten die Zustimmung zum Ermächtigungsgesetz in namentlicher Abstimmung verweigerten. Er wurde nach dem 2. Mai 1933 gezwungen, die neuen Machthaber in der Verbandszentrale einzuarbeiten. Als er nicht bereit war, Kündigungsschreiben an seine alten Kollegen abzufassen, wurde er fristlos entlassen. Metz zog wieder nach Frankfurt a.M. und eröffnete das "Café Metz", welches sich rasch zu einem Treffpunkt oppositioneller Kollegen und Genossen entwickelte. Die Gestapo sah schon eine Belastung darin, dass jemand überhaupt dieses Lokal besuchte. Das Café wurde verkauft und eine weniger auffallende Weinstube eröffnet. Metz blieb eine zentrale Figur in der illegalen Metallarbeiterbewegung und hielt Verbindung zu Alwin Brandes in Berlin, der als früherer Verbandsvorsitzender die Fäden der illegalen Reichsleitung führte. Im Rahmen der Aktion "Gitter" wurde Franz Metz nach dem 20. Juli 1944 verhaftet und ins KZ Dachau eingeliefert. Nach der Befreiung durch die Amerikaner starb er am 13. Juni 1945 in Geretsried (Lager Buchber
g) an einer Lungenentzündung.
Heute erinnert ein Denkmal in Form von 96 gusseiserne Tafeln vor dem Westportal des Reichstagsgebäudes in Berlin an die 96 vom NS-Regime ermordeten Reichstagsabgeordneten – darunter auch Franz Metz.
Der SPD Ortsverein Geretsried ist im Besitz von Tagebuchauszügen und Briefe (Kopien) von Franz Metz aus dem KZ Dachau an seine Frau. Die SPD Geretsried plant diese Dokumente bei einer Ausstellung im Rahmen seines 50-Jährigen Bestehens im kommenden Jahr zu veröffentlichen.


JUSOS OBERLAND NEWS:
jusos  Jahreshauptversammlung der JUSOS ein voller Erfolg!
Der alte und neue Vorsitzende, Wolfgang Werner, konnte bei der JHV am 15.11.2005 in Bad Tölz, 16 Jungsozialistinnen und Jungsozialisten begrüßen. Außerdem schauten auch unser Bundestagsabgeordneter Klaus Barthel und der stellv. SPD Kreisvorsitzende Heinrich Harrer vorbei. Zu Beginn der Versammlung bedankte sich Wolfgang Werner bei der scheidenden Vorstandschaft. Wolfgang Werner betonte in seinem Rechenschaftsbericht, dass die JUSOS durchaus politisch aktiv waren. So kämpfte man z.B. erfolgreich um den erhalt des Anruflinientaxis (ALT). Aber auch bei den Themen ÖPNV und Rechtsradikalismus setzte man politische Zeichen. Auch im Bundestagswahlkampf waren die JUSOS eine stütze für die SPD. Neben Infoständen rief man auch die Aktion „Malkampf“ ins Leben – dabei wurden Großplakatleimwände mit politischen Motiven bemalen (siehe auch offizielle Homepage von Klaus Barthel).
Im Anschluss an den Rechenschaftsbericht, wurde die neue Satzung diskutiert und einstimmig beschlossen. Danach folgte die Wahl des neuen Vorstandes. Gewählt wurden:

Wolfgang Werner (1. Vorsitzender)
Paul Lehmann (stellv. Vorsitzender)
Peter Caggiano (stellv. Vorsitzender)
Daniel Abitor (Beisitzer)
Rosi Baumgartner (Beisitzerin)
Mustafa Killik (Beisitzer)
Simona Günter (Beisitzerin)
Kai Visintin (Beisitzer)
Andrea Dommers (Beisitzerin)
Björn Schmalfuß (Beisitzer)
Stefano Caggiano (Beisitzer)

Als nächstes folgte die Rede des alten und neuen Vorsitzenden:

„Liebe Genossinnen und Genossen!

Wir die jungen Sozialdemokraten können mit Recht behaupten, dass wir das gute Gewissen der SPD sind. Wir verraten jedenfalls nicht unsere sozialdemokratischen Ideale; darauf sollten wir stolz sein.
- Gerade wir, die JUSOS Oberland, haben in den letzten 6 Monaten viele junge Leute hinzugewonnen - mehr als in den 2 Jahren insgesamt davor. Dass gibt mir Grund zuversichtlich, was die künftige Parteiarbeit angeht, zu sein.
- Wir, die JUSOS, wollen den SPD Kreisverband Bad Tölz-Wolfratshausen in allen Belangen unterstützen. Verlangen aber auch - im Hinblick auf die Kommunalwahlen im März 2008 - aussichtsreiche Listenplätze und Einfluss im Kreisvorstand.
- Wichtigster Auftrag ist m.E. die Gewinnung neuer Mitglieder für die Partei. Wir wollen der Kreis-SPD zu mehr Stärke verhelfen.
- Kommunalpolitisch wollen wir natürlich auch agieren. Gerade Themen wie ÖPNV, Anruflinientaxi, aber auch die regionale Jugendarbeitslosigkeit sind wichtige Handlungsfelder.
- Was mir persönlich am Herzen liegt ist die Bildungspolitik. Auch hier im Landkreis haben die Menschen die völlig verfehlte Politik der Staatsregierung zu spüren bekommen (G8, Büchergeld, Schließung von Teilhauptschulen).
- Ein weiteres Kapital wo wir uns dagegen engagieren müssen, ist Rechtsradikalismus und Fremdenfeindlichkeit. Wir wollen keine Nazis und Glatzen; weder auf dem Schulhof, noch auf dem Sportplatz oder in Jugendtreffs.

Liebe Genossinnen und Genossen!

Die Bundestagswahlen
haben gezeigt, dass viele junge Menschen - Erstwähler - "Rot" wählen! Die Mehrheit der Bürgerinnen und Bürger wollten keinen Sozialabbau ala Merkel, Stoiber, Westerwelle und Co.! Dass gibt auch Grund zur Hoffnung in Bayern.
Stoiber hat innerlich schon Abgedankt. Sein Kabinett zerfällt. Die Junge Union bereitet eine Palastrevolution vor. Die CSU befindet sich Land auf, Land ab in einem paralysierten Wachkoma.
Stoiber allein als Buhmann nun hinzustellen halte ich allerdings für etwas doch zu unfair. Man sollte nicht die ganzen Ja-Sager und seine Komplizen vergessen. Ein Stoiber allein kann für den politischen Murks in Bayern nicht verantwortlich sein; die CSU hat viele "Stoibers" in ihren Reihen.
Die Chancen stehen so gut wie schon seit langen nicht, die CSU zu stellen. Wir müssen sie nur fest am sog. "Heimatzipfel" packen.

Liebe Genossinnen und Genossen, liebe JUSOS!
Lasst unseren Kampf beginnen, dass endlich mit dieser unerträglichen CSU-Mehrheit Schluss ist - in Bayern und auch hier im Landkreis! Dafür haben wir nun 2 Jahre Zeit.“

Nach dieser Rede bat Wolfgang Werner, Klaus Barthel für ein kurzes Referat zur aktuellen bundespolitischen Situation. Anschließend wurde noch ausführlich bis in die späten Abendstunden diskutiert.


jusos  Große Koalition ohne CSU!
Eines vorneweg: Eine Mehrheit der Deutschen wünscht eine große Koalition. Der Wählerwille ist klar erkennbar! „Ampel“, „Schwampel“ oder „Jamaika“ gehören in die Kategorie „lachen – lochen – abheften“.
Der Regierungsauftrag liegt bei der stärksten gesamtdeutschen Partei, also bei der SPD. Zweitstärkste Partei ist nunmal die CDU. Dass die CDU nicht in Bayern antreten will und die CSU nicht bundesweit, ist ihr Problem; außerdem gehen CDU/CSU bei der Parteienfinanzierung sowieso getrennte Wege.
Eine CSU die sich außerdem nicht eindeutig von den abfälligen Äußerungen ihres Parteivorsitzenden über die Ostdeutschen distanziert, disqualifiziert sich von selbst und ist somit nicht Mitregierungstauglich.

Die beiden großen Volksparteien, also SPD und CDU, müssen die Probleme in diesem Land nun anpacken. Dies funktioniert aber nur unter einem Bundeskanzler der Gerhard Schröder heißt. Die Schnittmengen zwischen SPD und CDU sind vorhanden. Allerdings wird es unter der Führung der SPD keine Mehrwertsteuererhöhung oder Kopfpauschale geben; dagegen wäre man sich bei der Abschaffung der Eigenheimzulage einig. Die CDU könnte darüber hinaus mit ihren guten Verbindungen zur Wirtschaft wertvolle Beiträge einbringen. Um die soziale Gerechtigkeit kümmert sich die SPD. Dass haben wir den Menchen schließlich versprochen!


jusos  Presseerklärung zum Thema geplante Mehrwertsteuererhöhung der CDU/CSU

Dass eine Mehrwertsteuererhöhung Gift für die Binnenkonjunktur ist, haben bis Mai 2005 sogar führende Unionspolitiker erkannt. Nun aber planen CDU/CSU eine Erhöhung zum 01.01.2006 von 16 % auf 18 % um - wie es heißt - die Lohnnebenkosten zu senken. Schöne Milchmädchenrechnung: 2 %-Punkte bei der Mehrwertsteuer rauf, dafür 2 %-Punkte bei den Arbeitslosenversicherungsbeiträgen runter, ergibt wieder Null! Aber wen wird die Erhöhung am meisten treffen? Familien mit Kinder, Rentner mit geringen Einkommen, Arbeitslose, Beamte und Studenten. Aber auch Berufstätige die auf ein Auto angewiesen sind, werden von der Union „rassiert“, da durch die Mehrwertsteuererhöhung auch die Treibstoffpreise massiv steigen werden, zusätzlich aber - nach den Plänen der Konservativen - die Pendlerpauschale gekürzt wird.

Gerade im Landkreis Bad Tölz-Wolfratshausen leben viele Menschen, die täglich zur Arbeit nach München fahren müssen. Aber nicht nur die Autofahrer sind betroffen, auch die Menschen die mit öffentlichen Verkehrsmitteln unterwegs sind, werden die Mehrwertsteuererhöhung zu spühren bekommen.

Nicht nur die Verbraucher werden zur Kasse gebeten, auch der Einzelhandel und unsere heimische Gastronomie und Tourismusbranche werden von CDU/CSU vor den Kopf gestossen, da die Konsumenten noch mehr sparen werden und müssen. Dass könnte für viele kleine Unternehmer hier im Landkreis das Aus bedeuten, aber auch Arbeitsplätze werden dadurch verloren gehen.

Zu befürchten bleibt natürlich auch, dass bereits die heutige Ankündigung der Union, die Mehrwertsteuer zu erhöhen, die Preise schon steigen läßt, da sich viele Großunternehmen sich schon auf einen Regierungswechsel einstellen.

Die Mehrwertsteuererhöhung ist die eigentlich Kernbotschaft im Wahlprogramm der Union – endlich zeigen CDU/CSU ihr wahres Gesicht. 

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