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Jahreshauptversammlung 2010 der SPD
Geretsried
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Rede
des SPD Ortsvorsitzenden Wolfgang Werner - u.a.
S-Bahnverlängerung, Neubau eines Hallenbades, Finanzpolitik
der
Stadt und Zukunftsthema „große Kreisstadt“.
Liebe Genossinnen und Genossen, liebe Parteifreunde,
dass die Union einfach nur schlechte Politik betreibt und ihr Partner
FDP nichts - aber auch gar nichts - kann, wird immer deutlicher. Chaos
in der Innenpolitik (Steuer- und Gesundheitspolitik) - Chaos in der
Außenpolitik (Afghanistan und Griechenland) - Chaos auch in
Bayern (Bildungspolitik), aber hier sind wir Chaos schon seit
Jahrzehnten gewöhnt.
Der Ruf der Bevölkerung nach der „guten, alten Tante“
SPD wird immer lauter. Die Landtagswahl in NRW wird die Wende
einläuten.
Innerparteilich werden bei der SPD längst nötige Reformen
angepackt. Auch ein Kurswechsel und ein Umdenken in politischen Fragen
ist auszumachen. Als Stichworte: Korrekturen bei der AGENDA 2010 und
ein klares Nein zur Rente mit 67. Außerdem soll die Basis wieder
mehr bei wichtigen Entscheidungen eingebunden werden - im Gegensatz zur
„schröderischen Basta-Politik“ der vergangenen Jahre.
Kommen wir aber nun zur Kommunalpolitik:
S-Bahnverlängerung: Als erstes muss ich unseren Genossinnen
und Genossen in Wolfratshausen danken. Danken, dass sie in der für
Wolfratshausen wichtigen „Schranken-Frage“ den Mut und die
Ausdauer haben, eine eindeutige Position gegen den lokalen
populistischen Trend zu beziehen und auch standhaft geblieben sind.
Dies wird sich bei der Endabrechnung auszahlen, da bin ich mir sicher.
Die SPD ist damit die einzige Partei, wo, wie ein roter Faden durch
alle politischen Ebenen, ein klares und vorbehaltloses Ja zur
S-Bahnverlängerung nach Geretsried, als politische Aussage, steht
- die Menschen können sich auf unser Wort verlassen!
Den Bürgerentscheid in Wolfratshausen sehen wir gelassen entgegen.
Er ist, anders wie manche vielleicht hoffen, keine Hürde zum
Planfeststellungsverfahren. In Sachen S-Bahnverlängerung macht
auch unsere Bürgermeisterin, Cornelia Irmer, eine „gute
Figur“.
Dagegen muss der Wolfratshauser Bürgermeister, Helmut Forster, und
vor allem die Wolfratshauser CSU aufpassen, dass sie die Stadt nicht in
die Isolation treiben. Denn wie sagte einst Michail Gorbatschow zu
Erich Honecker: „Wer zu spät kommt, den bestraft das
Leben“. Oder auf die Herrn Forster, Fleischer, Plößl
& Co. bezogen: „Wem zu spät die Einsicht kommt, den
bestraft der Verkehr“.
Neubau eines Hallenbades:
Ich will aus meinem Herzen keine Mördergrube machen, aber wenn man
nur mal davon ausgeht die Finanzierung usw. ist gesichert und es jetzt
rein um die Frage des Standorts geht, dann möchte ich
persönlich ganz klar sagen, wäre ich, nach Abwägung von
Für und Wider, für den Standort Festplatz beim Eisstadion.
Punkt.
Dort ist genügend Platz. Infrastruktur und Kanalanschlüsse
sind vorhanden. Die Nähe zu den Schulen und zu anderen
Sporteinrichtungen bestünde auch. Es muss nicht geholzt werden.
Parkplätze sind ausreichend bereits vorhanden. Wohnbebauung in
ausreichender Entfernung. Tja und die Jahnstraße, dass wollte
unsere Bürgermeisterin ja so, bildet schon heute, neben der
Adalbert-Stifter-Straße, die zweite Nord-Süd-Verbindung.
Was noch für diesen Standort spricht, ist die Möglichkeit,
dass Hallenbad und Eisstadion eine energetische Symbiose eingehen
könnten. Dies gilt übrigens auch für die Gastronomie.
Ein Eisstadion und ein Hallenbad zusammen bringen immer Synergieeffekte
(siehe z.B. Königsbrunn). Die Überdachung des Eisstadions
muss darüber hinaus eine weiter Option bleiben. Für die SPD
ist das Thema Eisstadion noch lange nicht abgehakt. Ein
Betreiberkonsortium beider Einrichtungen, sei es ein Verein, eine
Genossenschaft, oder eine gemeinnützige GmbH, wäre
außerdem denkbar.
Finanzpolitik der Stadt:
Die Konsolidierungsbemühungen der Stadt sind so gesehen gut und
richtig. Allerdings muss ich trotzdem Kritik üben an dem Wie.
Massive Erhöhung der Grundsteuer, der Hundesteuer und der
Gebühren für Hallenbad (noch nicht beschlossen) und
Bücherei, dazu die angedachte Einführung der
Nutzungsgebühren, auf der einen Seite; auf der anderen Seite
lässt man die Gewerbesteuer vollkommen unangetastet. Das ist
ungerecht! Solange die Gewerbesteuer tabu bleibt, solange werde ich als
Stadtrat gegen alle Bagatellsteuer- und Gebührenerhöhungen
stimmen.
Was die Gewerbesteuer angeht - die bekanntlich ein wichtiges Instrument
der Kommune zur kommunalen Selbstverwaltung ist - planen FDP und Union
ihre Abschaffung. Statt dessen sollen die Kommunen mehr noch an der
Einkommensteuer beteiligt werden. Das heißt, die Zeche wird
wieder der Bürger zahlen, große Unternehmen werden weiter
entlastet. Städte und Gemeinden verlieren weiter an
Selbständigkeit und werden somit geschwächt.
Die SPD will die Gewerbesteuer erhalten, und mehr noch. Wir wollen die
Gewerbesteuer auf „breitere Schultern“ verteilen. Es ist
nicht nachvollziehbar warum Rechtsanwälte, Steuerberater oder
Fachärzte nicht Gewerbesteuerpflichtig sein sollen. Ich bin daher
dafür, dass der SPD OV Geretsried dahingehend auch einen
parteiinternen Antrag stellen sollte.
Zukunftsthema „große Kreisstadt“:
Man stelle sich vor, Wolfratshausen und Geretsried würden einen
gemeinsamen Oberbürgermeister, Stadtrat und Verwaltung haben,
vielleicht wären wir beim Thema
S-Bahnverlängerung schon ein gutes Stück weiter. Sicherlich
wäre die Debatte emotionsloser wie jetzt. Das Mittelzentrum beider
Städte wächst zusammen. Schon jetzt gibt es den
Abwasserverband. Öffentliche Einrichtungen beider Städte
werden von Vereinen und Bürgern der jeweiligen anderen Stadt
genutzt, auf Sportvereinsebene werden sogar Spielgemeinschaften
gegründet.
Es wäre für die Zukunft ein konsequenter Schritt und
würde die gemeinsame Finanzkraft der Städte Wolfratshausen
und Geretsried stärken, wenn man die Fusion wagt zur großen
Kreisstadt. Dies würde grob bedeuten:
- Einen Oberbürgermeister mit Gehaltsstufe B5, statt zwei Bürgermeister mit Gehaltsstufe B4 bzw. B3.
- 40 Stadträte, statt 54 Stadträte.
- Eine optimierte Verwaltung mit höheren Stellen und damit
Beförderungsmöglichkeiten für die Beschäftigten bei
gleichbleibenden Personalkosten, statt zwei Verwaltungen.
- Zwar Übertragung von zusätzlichen Aufgaben die bislang beim
Landratsamt angesiedelt sind (z.B. der unteren Bauaufsichtsbehörde
und Straßenverkehrsbehörde), dafür würde sich aber
die Kreisumlage verringern. Die zusätzlichen Verwaltungsstellen
würden mit, aufgrund der Fusion, freigewordenen Personal
aufgefüllt werden.
- Einen Haushalt mit etwa doppelten Volumen. Damit mehr
Handlungsspielraum bei größeren Investitionen (z.B.
Hallenbad).
- Gemeinsame Gebührensatzungen für Wasser, Abwasser, sowie auch für Friedhöfe.
- Gemeinsame Hebesätze für Grund- und Gewerbesteuer.
- Gemeinsame Stadtwerke und Bauhof.
- Und für die Zukunft evtl. gemeinsame Nutzung der Geothermie (Fernwärmenetz).
Ein gemeinsames Rathaus, oder vielmehr ein modernes Servicezentrum
für die Bürger, könnte auf der Böhmwiese errichtet
werden. In dieses Servicezentrum könnte natürlich auch die
Kraftfahrzeugzulassungsbehörde Wolfratshausen umziehen, sowie
Stellen der ARGE und des Arbeitsamtes ausgelagert werden.
Ganz wichtig bleibt aber zu erwähnen, dass die kulturelle
Identität Wolfratshausens und Geretsrieds erhalten bleiben wird.
Um dies zu unterstützen, wird aus den Reihen des Stadtrates,
jeweils ein ehrenamtlicher Bürgermeister für Wolfratshausen
und Geretsried gewählt, die zugleich Stellvertreter des
Oberbürgermeisters sind und repräsentative Aufgaben
übernehmen.
Das Thema „große Kreisstadt
Wolfratshausen-Geretsried“ ist zwar noch eine Vision - aber
längst keine Illusion mehr. Dass das einmal Wirklichkeit wird,
verlangt eine detaillierte Planung. Ich möchte hiermit den
„Stein ins Rollen“ bringen.
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S-Bahn-Verlängerung: SPD
Wolfratshausen und Geretsried einig!
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Öffentliche
Erklärung der SPD im Landkreis Bad
Tölz-Wolfratshausen zur
S-Bahn-Verlängerung (S7) von Wolfratshausen nach Geretsried:
Die SPD im Landkreis Bad Tölz-Wolfratshausen
unterstreicht ihre bisherige Auffassung zur
S-Bahn-Verlängerung
nach Geretsried. Als einzige politische Partei vertritt sie eine
gemeinsame Position. Die SPD Ortsvereine, der unmittelbar betroffenen
Städte
Wolfratshausen und Geretsried, stehen politisch vorbehaltlos hinter dem
für die Region als
„Jahrhundertprojekt“ bezeichneten Vorhaben der
Deutschen Bahn (DB) AG. Die S-Bahn-Verlängerung schafft
für die Region und beide
Städte positive Synergieeffekte. Die
Anbindung der größten Stadt im Landkreis Bad
Tölz-Wolfratshausen, an den öffentlichen
Nahverkehr des Großraumes Münchens, wird die Region
als Wirtschaftsstandort stärken. Die
S-Bahn-Verlängerung bedeutet eine erhebliche Entlastung der
Straßen, der Umwelt und der
Menschen in der Region, hauptsächlich in den beiden
Städten Wolfratshausen und
Geretsried.
Das gemeinsame Ziel der SPD im Landkreis Bad
Tölz-Wolfratshausen ist daher die rasche
Umsetzung der S-Bahn-Verlängerung (S7) von Wolfratshausen nach
Geretsried. Die aktuelle
Nutzen- und Kostenuntersuchung (NKU) unterstreicht die Notwendigkeit
dieses Projektes.
Das Zeitfenster hierfür ist allerdings nur sehr kurz. Eine
totale Neuplanung wird die S-Bahn-
Verlängerung komplett scheitern lassen. Andere Projekte mit
ebenfalls positivem Nutzen-
Kosten-Faktor werden vorgezogen, und die knappen Geldmittel des Bundes
und des Landes
Bayern fließen in andere Regionen.
Für die Querung der Sauerlacher Straße im Bereich
des Bahnhofs Wolfratshausen
bevorzugen wir nach wie vor die Tieferlegung der S-Bahntrasse in diesem
Bereich . Die
Schrankenlösung lehnen wir jedoch auch nicht kategorisch ab,
da sie im Moment die einzige
Planungsvariante ist, die in der NKU einen Kosten/Nutzen Faktor
über 1,0 erreicht hat.
Wir fordern die anderen Parteien auf, sich ebenfalls
unmissverständlich zu der Verlängerung
der S7 nach Geretsried zu bekennen. Wer ungerührt der
aktuellen Ergebnisse der Kosten-
Nutzen-Analyse, ausschließlich auf die Tieferlegung und
Untertunnelung der Sauerlacher
Straße setzt, gefährdet das gesamte Projekt.
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S-Bahn-Verlängerung: Gutachten
Vieregg/Rössler / Industriegleis
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Am
Freitag,
den 16.10.2009, fand ein weiteres Spitzengespräch in Sachen
S-Bahnverlängerung im zuständigen bayerischen
Staatsministerium statt. Hieran nahmen auch die beiden
Bürgermeister der Städte Geretsried und
Wolfratshausen teil.
Wie Wirtschaftsminister Zeil erklärt, werden zur Zeit drei
Varianten der Querung Sauerlacher Straße in
Wolfratshausen im Rahmen einer neuen Nutzen-Kosten-Untersuchung (NKU)
geprüft. U.a. auch die Tieferlegung des Industriegleises nach
Geretsried in einem potenziellen S-Bahntunnel. Bei diesem
Arbeitsgespräch stellte Wolfratshausens Bürgermeister
Forster
auch erste Erkenntnisse aus dem Gutachten des Ingenieurbüros
Vieregg und Rössler vor. Dieses Gutachten wurde erst offiziell
Ende September von beiden Städten in Auftrag gegeben und
kostet
15.000 €. (Die beiden SPD Stadtratsfraktionen von Geretsried
und
Wolfratshausen stimmten gegen diese Parallelstudie).
Hierzu
erklärt der SPD-Ortsvorsitzende Wolfgang Werner:
Es
stimmt einem zuversichtlich, dass die S-Bahnverlängerungen
nach Geretsried in nun drei Varianten
geprüft wird. Ich bin mir ganz sicher, dass zumindest eine
Variante in der neuen NKU über den magischen
Wert 1,0 kommt.
Ob aber das Gutachten des Ingenieurbüros Vieregg und
Rössler den Durchbruch in Sachen Tunnellösung
bringen wird, mag weiter dahingestellt bleiben. Die ersten
Erkenntnisse, die der Wolfratshauser
Bürgermeister Helmut Forster in diesem Zusammenhang nun
anlässlich des Spitzengesprächs im
Staatsministerium vorgestellt hat, sind alles andere als neuartig. Laut
telefonischer Auskunft des Ingenieurbüros
(Herrn Rössler), war man schon längst, bevor die
Stadtratsbeschlüsse zur Auftragsvergabe
fielen, in den „Startlöchern“. Dabei legt
das Ingenieurbüro nun ein bereits vor 5 Jahren erstelltes
Gutachten
(damals kostenlos für die Interessensgemeinschaft
„S-Bahn-Haltepunkt Waldram“) zu Grunde.
Ob die Zahlen basierend auf dem Gutachten von 2004 noch 2009 bestand
haben, mag durchaus Zweifel
erregen. Abzuwarten bleibt, inwiefern von Seiten des
Ingenieurbüros dieses Gutachten in den
nächsten Wochen auf den neuesten Stand gebracht wird, damit es
überhaupt der Plausibilitätsprüfung
stand hält.
Was sich allerdings doch immer mehr herauskristallisiert ist die
Tatsache, dass das Industriegleis der
Kostenknackpunkt bei der Tunnellösung ist. Dass nun eine
dritte Variante - eben im Zusammenhang
mit diesem Gleis - überprüft wird, ist ein wichtiges
Indiz. Der gute Vorschlag unseres SPD-Stadtrats
Walter Büttner, der leider in der Presse etwas
fälschlich dargestellt wurde, nimmt dabei an Bedeutung
zu und sollte nun ernsthaft geprüft werden: Nämlich
auf das Industriegleis komplett zu verzichten!
Dies würde aber nur dann gehen, wenn die Firmen Tyczka und
DyStar mitziehen würden. Dabei
könnte man vor allem dem in Insolvenz geratenen Unternehmen
DyStar finanziell helfen, in dem man
ihm die Nutzungsrechte am Industriegleis abkaufen würde und
damit evtl. dazu beiträgt die Firma zu
retten und die Arbeitsplätze zu erhalten. Vielleicht
wäre aus diesem Gesichtspunkt auch eine Einigung
mit der Firma Tyczka möglich. Bleibt also die Frage: Was ist
uns die S-Bahnverlängerung tatsächlich
wert?
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Aufruf zur Demo: "Geretsried ist bunt -
nicht braun!"
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Am
Donnerstag, den 24.09.2009 von 16:00 Uhr bis 19:00 Uhr, hat die
rechtsradikale NPD ihre
Abschlusskundgebung am Karl-Lederer-Platz in Geretsried. Der SPD OV
Geretsried hat aus diesem
Anlass eine Gegenkundgebung unter dem Motto "Geretsried ist bunt -
nicht braun!" zur selben Zeit
am selben Ort angemeldet.
Wir sind uns einig: Die NPD ist eine verfassungsfeindliche Partei, die
eigentlich verboten gehört
(u.a. Bay. Innenminister Joachim Herrmann, CSU).
Es darf nicht sein, dass es zur Normalität wird die NPD in
Geretsried als politische Partei zu
akzeptieren. Geretsried darf auch nicht wegschauen und die NPD einfach
so zu ignorieren!
Die NPD hat
in Geretsried nichts verloren!
Wir wollen demonstrieren für demokratische Grundwerte, und
Toleranz gegenüber unseren
ausländischen Mitbürgerinnen und Bürgern.
Geretsried ist multikulturell! Wir sind eine Stadt der
vielen Nationen und Kulturen. Integration statt Ausgrenzung haben
Geretsried in fast 60 Jahren
Ortsgeschichte groß gemacht. Dafür sind wir bayern-
und bundesweit bekannt.
Die SPD
Geretsried setzt auf Ihre Solidarität!
Ein breites Bündnis gegen Rechts wäre ein richtiges
Zeichen - gerade im Hinblick auf das
Stadtjubiläum im nächsten Jahr.
Daher demonstrieren wir eigentlich pro Geretsried.
Wir wollen auch, dass sich die Stadtverwaltung dem Aufruf
anschließt. Daher gehen wir davon aus,
dass die Unterstützung unserer 1. Bürgermeisterin
eine Selbstverständlichkeit ist. Rechtsradikale
Töne sollen nicht die Bürgerversammlung am Abend
unbeantwortet überschatten.
Bitte folgen
Sie unserem Aufruf und mobilisieren Sie so viele Bürgerinnen
und Bürger wie
möglich!!!
"Geretsried
ist bunt - nicht braun!"
Demo gegen Rechtsradikalismus
Donnerstag, den 24.09.2009 von 16:00 Uhr bis 19:00 Uhr
Karl-Lederer-Platz, gegenüber dem Rathaus
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S-Bahn-Verlängerung: Gemeinsame
Erklärung der SPD
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Gemeinsame Erklärung der
SPD im Landkreis Bad Tölz-Wolfratshausen zum aktuellen Stand
der Planungen
für eine Verlängerung der S 7 von Wolfratshausen nach
Geretsried:
1.
Auch angesichts des veröffentlichten
Ergebnisses der Nutzen-Kosten-Rechnung (NKU) stehen wir zur
Verlängerung der S7 von
Wolfratshausen
nach Geretsried und fordern eine zügige Umsetzung. Sie ist
für beide
Städte und den Landkreis von zentraler verkehrlicher,
wirtschaftlicher und
ökologischer Bedeutung.
2.
Wir unterstützen die gemeinsame
Position der
beiden Städte vom 29. Juli
2008, die auch klare Aussagen über die präferierte
Trassenlösung enthält.
Solange nicht die Details der neuen NKU vorliegen und
sorgfältig geprüft
sind, besteht kein neuer Diskussionsbedarf zu diesem Thema. Vorrang hat
für uns der gemeinsame Weg zur Realisierung des Projekts.
3.
Wir bedauern zutiefst, dass die jetzige NKU in
Verbindung mit der
Rechtslage eine Realisierung unmöglich zu machen scheint,
bezweifeln
jedoch die Stichhaltigkeit der NKU. Uns ist insbesondere unklar, warum
sich
gegenüber der Berechnung von 2004 der Nutzen verringert und
sich die
Kosten dramatisch erhöht haben sollen. Auch an den
ungewöhnlich hohen
Mehrkosten für eine Tunnellösung hegen wir Zweifel.
4.
Wir fordern die Bayerische Staatsregierung
auf, alle
Planungs- und
Berechnungsgrundlagen, insbesondere die Nutzen-Kosten-Untersuchung,
der Öffentlichkeit zugänglich zu machen. Es kann
nicht angehen, dass der
bayerische Wirtschaftsminister in der Öffentlichkeit mit
Zahlen und
Argumenten hantiert, die anderen nicht zugänglich und damit
nicht
überprüfbar sind.
5.
Wir fordern die Bayerische Staatsregierung
–
auch mit Blick auf die
Koalitionsvereinbarung auf – nach Lösungen zu
suchen, die eine
Realisierung möglich machen, insbesondere durch eine
angemessene
Bewertung des Nutzens, als auch durch eine kritische
Überprüfung der
Kosten.
6.
Wir fordern einen realistischen Zeitplan zur
Überprüfung der
Kostenrechnungen und zum Abschluss der Planungen. Ein diktiertes
Enddatum 18. Mai 2009 war nicht akzeptabel, da es für die
Erarbeitung
belastbarer Aussagen nicht ausgereicht hätte. Wir
begrüßen daher, dass
das bayerische Wirtschaftsministerium diesen Termin
zurückgezogen hat.
Dies darf jedoch auch nicht bedeuten, dass es unnötige
Verzögerungen
gibt. Bis Herbst dieses Jahres müssen alle
Entscheidungsgrundlagen
vorliegen.
7.
Wir fordern die Verantwortlichen aller
politischen
Ebenen zu einer
verbesserten Zusammenarbeit auf. Die Bürgerinnen und
Bürger erwarten
mit Recht, dass Projekte wie die S7-Verlängerung nicht zu
parteipolitischer
Profilierung oder als Wahlkampfvehikel benutzt werden und dann jeweils
nach Wahlen in der Versenkung verschwinden. Dazu gehört, dass
jeder
politisch Handelnde zu seiner gesetzlich geregelten Verantwortung der
jeweiligen Ebene steht und mit allen beteiligten Ebenen
zusammenarbeitet.
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Transrapid gestoppt - nun
S-Bahn-Verlängerung rasch umsetzen!
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Zum Scheitern des
Transrapid-Projekts,
erklärt
der SPD-Ortsvorsitzende Wolfgang Werner: Die SPD
Geretsried begrüßt das Aus des Transrapids. Die
Kostenexplosion auf 3,4 Milliarden Euro
haben das Prestigeprojekt der CSU in die Knie gezwungen. „Ein
guter Tag für Bayern und seine
Bevölkerung - ein schlechter Tag für Beckstein,
Huber, Stoiber & Co.!“
Wir hoffen nun, dass die S-Bahn-Verlängerung von
Wolfratshausen nach Geretsried jetzt rasch
verwirklicht wird. Die 490 Millionen Euro, die die bayerische
Staatsregierung in den Transrapid
gebuttert hätte, könnten nun für sinnvollere
Nahverkehrsprojekte - wie eben die S-Bahn - verwendet
werden. Ein größerer finanzieller Spielraum bei der
S-Bahn-Verlängerung nach Geretsried, wäre
gerade im Hinblick auf die Trassenführung (z.B.
Alternativtrasse Waldram) oder die Tieferlegung
der Gleise in Wolfratshausen absolut wünschenswert.
Für den Transrapid wurden bereits in der Vorplanung insgesamt
46,8 Millionen Euro Steuergelder
aus dem ÖPNV-Topf „verblasen“. Mit diesem
Geld hätte man z.B. einige neue (Schul-)Busse im
Personennahverkehr anschaffen können. Zum Vergleich: Die
Kosten für die S-Bahn-Verlängerung
nach Geretsried werden auf ca. 80 Millionen Euro geschätzt.
Wir fordern den Stimmkreisabgeordneten Edmund Stoiber auf, sich in
seinen verbleibenden sechs
Monaten im Landtag entsprechend für eine ideale
S-Bahn-Verlängerung von Wolfratshausen nach
Geretsried einzusetzen.
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Landratswahl: Wahlbeteiligung bei der
Stichwahl am 16. März
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Zur
allgemeinenen Wahlbeteiligung in Geretsried bei der Stichwahl zum
Landrat und zu seinem eigenen Fernbleiben bei dieser Wahl,
erklärt
der SPD-Ortsvorsitzende Wolfgang Werner: 1.) Wenn 76 %
der
wahlberechtigten Geretsrieder - also 14.000 Bürgerinnen und
Bürger - nicht zur
Stichwahl gehen, dann kann man das nicht mehr nur mit allgemeiner
Politikverdrossenheit oder mit bundes- und landespolitischen
(Ver-)Stimmungen begründen. Die
Ursachen müssen meines Erachtens viel tiefer
liegen:
Am 2. März wurden lediglich drei Geretsrieder in den Kreistag
gewählt; davon waren zwei Bewerber
über die eigene Liste so gut wie abgesichert
(Dreifachnennung). Kein einzig neugewählter Kreisrat ist
auch zukünftiger Stadtrat in Geretsried. (Anm.: Im neuen
Kreistag werden mehr Personen die mit
Nachnamen Demmel heißen, wie Leute die ihren Wohnsitz in
Geretsried haben, vertreten sein). An
Kandidatinnen und Kandidaten aus Geretsried hat es jedenfalls nicht
gemangelt. Umstritten aber auch
bleibt die Nichtkandidatur von Bürgermeisterin Cornelia Irmer
bei der Kreistagswahl; allerdings dahingehend
nachvollziehbar, da sie auf keinem Fall ihren Status als Parteifreie
aufs Spiel setzen wollte.
Also muss es etwas damit zu tun haben, wie das Ansehen der Stadt
Geretsried bei der übrigen Landkreisbevölkerung
tatsächlich ist, wenn selbst etablierte Kommunalpolitiker, wie
Herr Hasreiter (CSU, Ex-Bürgermeister von Geretsried), um
ganze 10 Plätze nach hinten gewählt wurden. Herrschen
immer noch die alten Vorurteile, oder ist es
sogar Missgunst und Neid gegenüber Geretsried und somit allen
Geretsriedern?
Die abnormal geringe Wahlbeteiligung am 16. März kann man
daher vielleicht als „Gegenreaktion“
der Bürger zum äußerst schlechten
gesamtgeretsrieder Ergebnis bei der Kreistagswahl am 2. März
sehen. Ein anderer Grund mag sicherlich auch sein, dass sich die Herren
Bachhuber (CSU) und Niedermaier (Freie Wähler)
kaum unterschieden haben. Selbst eine Wahl rein nach Sympathie fiel
schwer, oder war gar unmöglich.
Nun könnte sich allerdings diese extrem niedrige
Wahlbeteiligung indirekt zu einem handfesten politischen
Problem für die Stadt Geretsried entwickeln. Denn man muss
zwangsläufig die Fragen stellen:
Ist Geretsried auf dem Weg in eine Isolation? Wie identifiziert sich
die Geretsrieder Bevölkerung mit
dem Landkreis Bad Tölz-Wolfratshausen? Wie werden der
Landkreis und unsere Nachbarkommunen
mit uns zukünftig umgehen?
Dies alles sollten wir bald parteiübergreifend und zusammen
mit der Bürgermeisterin diskutieren.
Gerade im Hinblick auf Projekte wie S-Bahnverlängerung und
Spa-Aladin.
2.) Was meine persönliche Nichtbeteiligung bei der Stichwahl
betrifft, möchte ich abschließend
klar stellen: Als SPD-Ortsvorsitzender habe ich weder Herrn Bachhuber
noch Herrn Niedermaier unterstützt.
Ich habe wochenlang an vorderster Stelle Wahlkampf für die SPD
und für Herrn von Xylander
gemacht, und am 2. März natürlich auch entsprechend
mein Wahlkreuz gesetzt. Daher konnte ich
am 16. März nicht plötzlich einen der beiden anderen
Kandidaten wählen - auch wenn nur noch diese
zwei Personen übrig waren. Vielleicht sieht es Herr Witte von
den B90/Grünen da etwas liberaler und
beliebiger; ich sehe es als SPD-Chef eher als eine Frage der
Geradlinigkeit und Glaubwürdigkeit gegenüber
unseren Wählern, zumal wir auch als SPD keine Wahlempfehlung
für einen der beiden Herren
abgegeben haben.
Ich habe die Wahl von Herrn Niedermaier zur Kenntnis genommen und
wünsche ihm für die nächsten
sechs Jahre als Landrat viel Erfolg.
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PRO Heinz-Schneider-Eisstadion: 566
Unterschriften!
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566
Unterschriften hat die von SPD-Ortsvorsitzenden Wolfgang Werner
gegründete Bürgerinitiative PRO
Heinz-Schneider-Eisstadion
gesammelt. Am Donnerstag, den 21.02.2008, erfolgte die
Übergabe
der Listen an Bürgermeisterin Cornelia Irmer.
Der
SPD-Ortsvorsitzende, Wolfgang Werner, erklärt hierzu
abschließend: "566
Unterschriften sind ein klares Votum für den Erhalt des
Eissports
an der Jahnstraße - mein herzlichstes Dankeschön
gilt allen Unterzeichnerinnen und Unterzeichner der
Unterschriftenliste. Nun gilt es auch am kommenden Sonntag, den 2.
März, bei der Stadtratswahl pro Heinz-Schneider-Eisstadion zu
wählen!"
"Bitte gehen auch Sie am 2. März zum Wählen und kreuzen Sie
den Wahlvorschlag
2 (SPD) an - für die Zukunft des Eissports in
Geretsried!"
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Antrag: Seniorenbeirat und
Seniorenbeauftragten
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Die
SPD Geretsried beantragt die Einführung eines Seniorenbeirats
als
ständigen Ausschuss im Stadtrat. § 2 der
städtischen
Satzung soll daher um den Seniorenausschuss erweitert werden.
Der Seniorenausschuss soll aus der
1. Bürgermeisterin als Vorsitzende und 6 ehrenamtlichen
Stadtratsmitgliedern bestehen. Außerdem soll dem Ausschuss
– analog dem Sport-, Kultur- und Sozialausschuss –
6
weitere beratende Mitglieder aus der Bürgerschaft beisitzen.
Die Aufgabenbereiche des Seniorenbeirats: Angelegenheiten des Bauen und
Wohnens, Sozialeinrichtungen wie Senioren- und Pflegeheime,
Altentagesstätten, alle öffentlichen Einrichtungen,
Plätze und Friedhöfe, sowie die Angelegenheiten des
Gesundheits- und Erholungswesen.
Der Beirat soll bestimmte Entscheidungen in diesen Themenkreisen selbst
treffen können, oder Entscheidungen für den Stadtrat
vorbereiten.
Der Seniorenbeirat soll sich mit der Legislaturperiode des neuen
Stadtrats ab 01. Mai 2008 konstituieren.
Die SPD Geretsried beantragt darüber hinaus die Schaffung
einer
Verwaltungsstelle für eine/n Stadt-Seniorenbeauftragte/n.
Diese/r
Ansprechpartner/in soll wie die Stadt-Jugendpflegerin fungieren.
Außerdem hat der/die Stadt-Seniorenbeauftragte die Sitzungen
des
Seniorenbeirats vorzubereiten und daran teilzunehmen.
Begründung:
In Geretsried leben ca. 9.000 Menschen im Alter von über 50
Jahre.
Die demografische Linie zeigt, dass die Bevölkerung im Schnitt
immer älter wird. Das Thema Wohnen und Leben in der Stadt hat
daher enorm an Bedeutung gewonnen. Seniorenpolitik bestimmt mehr und
mehr die Kommunalpolitik. In Geretsried stehen wichtige Projekte an.
Dabei ist es wichtig, bei der Planung und Umsetzung dieser Projekte auf
die Bedürfnisse älterer Menschen Rücksicht
zu nehmen und
auf Barrierefreiheit zu achten.
Außerdem müssen wir den Menschen die
Möglichkeit
garantieren, bis ins hohe Alter ein selbstbestimmtes Leben in der Stadt
zu führen.
Mit dem Seniorenbeirat wollen wir Kompetenzen bündeln. Der
Seniorenbeirat soll daher auch paritätisch aus
Stadträten und
z.B. Vertretern aus den Sozialverbänden (VdK, AWO usw.) und
kirchlichen Organisationen (Caritas, Malteser, Diakonie usw.) besetzt
sein.
Für Kinder und Jugendliche haben wir die Stelle der
Stadt-Jugendpflegerin. Nun gilt es auch das andere
„Ende“
zu berücksichtigen. Deshalb macht ein Seniorenbeirat nur dann
Sinn, wenn auch eine Verwaltungsstelle für eine/n
Stadt-Seniorenbeauftragte/n geschaffen wird.
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Stadtmuseum: "Erst das Eisstadion, dann
das Museum!"
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Zu der aktuellen Debatte um ein
neues Stadt-, bzw. Heimat-, bzw. nun Nachkriegs-
museum, erklärt der SPD-Ortsvorsitzende Wolfgang Werner:
Ich sage grundsätzlich „Ja“ zu einem
Geretsrieder Stadtmuseum - die Betonung liegt dabei auf Geretsried.
Ich möchte ein Museum was mit seinen Exponaten die ganze
Geschichte Geretsrieds und seiner
Menschen widerspiegelt - also auch die Geschichte Geltings, der
Heimatvertriebenen, der Übersiedler,
aber auch die der ersten Gastarbeiter, wie Griechen, Italiener und
Jugoslawen.
Was mir auch ganz wichtig ist: Das Museum muss mit Leben
erfüllt sein. Es müssen dort immer wieder
Ausstellungen - wie aktuell „Schule im
Gästehaus“ - gezeigt werden. Ein Museum ist
nämlich
keine Gruft.
Die SPD Geretsried sagt den Bürgerinnen und Bürgern
aber ganz klar - so seriös sind wir: Zu erst
wollen wir, dass das Heinz-Schneider-Eisstadion
(ein Synonym für Geretsrieds Geschichte, Gegenwart
und Zukunft) hergerichtet wird, dann
kommt erst das Museum!
Der Bau eines neuen Stadtmuseums
kann unseres Erachtens nur im Zuge der Überplanung und
Bebauung der Böhmwiese - also in 5
bis 8 Jahren - realisiert werden. Unhaltbare Wahlversprechungen wird
die SPD in Sachen Museum
nicht machen.
Noch kurz eine Frage zur Idee der CSU: Auch wenn Bezirk, Kreis und
Stadt den Bau des Nachkriegsmuseums
finanzieren, ist es dann noch ein reines Geretsrieder Stadtmuseum und
wer trägt die
Folgekosten?
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Unterschriftenaktion hervorragend
angelaufen!
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Die
Unterschriftenlisten der BI PRO Heinz-Schneider-Eisstadion
füllen
sich außerordentlich rasch. Auch werden ganze
Listenblätter
von interessierten und engagierten Bürgerinnen und
Bürgern
mitgenommen. Bereits nach zwei Tagen mussten Listen nachkopiert werden,
wie es seitens der Wirtsleute des Eisstadion-Stüberls
hieß.
BI-Sprecher und SPD-Vorsitzender Wolfgang Werner zeigt sich
darüber hocherfreut. "Obwohl ich mir eigentlich
sicher war, dass die Eissportler eine schnelle Überdachung des
Stadions an der Jahnstraße einem jahrelangen Warten auf
eine Multifunktionshalle auf der Böhmwiese vorziehen, bin ich
doch
ziemlich von der hohen Resonanz überwältigt. Dies
zeigt aber
auch, dass die SPD Geretsried mit ihrer Forderung richtig liegt."
Aufgrund der mehrfachen Nachfrage, ob sich auch Minderjährige
in
die Unterstützerlisten eintragen dürfen,
erklärt
Wolfgang Werner: "Selbstverständlich können sich auch
Schüler und Jugendliche in die Listen eintragen - wegen ihnen
haben wir ja in erster Linie die Bürgerinitiative
gegründet."
Die Unterschriftenaktion dauert noch bis Mitte Februar. Bis dahin
liegen die Unterstützerlisten im Eisstadion-Stüberl
und an
den kommenden SPD-Infoständen aus.
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Bürgerinitiative PRO
Heinz-Schneider-Eisstadion gegründet
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Über
40
Eissportfreunde und Interessierte besuchten das 10.
SPD-Stadtgespräch, bei dem es um das Thema
„Multifunktionshalle auf der Böhmwiese irgendwann
–
oder Sanierung des Heinz-Schneider-Eisstadions jetzt!?“ ging.
Nahezu die komplette Vorstandschaft des Eissportclubs war anwesend. Der
1. Vorsitzende des ESC, Stefan Strobl, betonte gleich zu Beginn der
Veranstaltung, dass die „wahren“ Eissportler eine
rasche
Einhausung des Eisstadions wünschen – der Standort
sei
zweitrangig. Allerdings bevorzuge „man natürlich den
Platz
an der Jahnstraße“. 3. Bürgermeister und
SPD-Fraktionssprecher Walter Büttner gab zu
bedenken:“...man
solle doch nicht so blauäugig sein und glauben man
würde vor
einem Zeitraum von 5 bis 6 Jahren eine Multifunktionshalle auf die
Böhmwiese stellen, ...schon allein die europaweite
Ausschreibung
und ein Raumordnungsverfahren werden sehr viel Zeit in Anspruch
nehmen...“ Der Eissportverein stimmte dem zu. SPD-Chef
Wolfgang
Werner sagte unter Beifall: “Die SPD ist die einzigste Partei
in
Geretsried die keine unseriösen Wahlversprechungen macht
–
wir sind für eine Überdachung des
Heinz-Schneider-Eisstadions, weil wir sie für die zeitnaheste
und
finanziell realistischste Lösung halten! Wir hoffen, dass auch
Frau Irmer dies bald erkennen wird.“
Die Unterschriftenlisten der Bürgerinitiative – in
die sich
bereits die ersten Eissportfreunde eingetragen haben – liegen
noch
bis Mitte Februar im Eisstadion-Stüberl aus.
|
SPD-Aufstellungskonferenz zur
Stadtratswahl
2008
|
Rede des SPD-Ortsvorsitzenden
Wolfgang Werner - "Wir sind die
Geretsried-Partei!"
Liebe Genossinnen und Genossen, als letzte Partei in Geretsried
nominieren wir heute Abend unsere Kandidatinnen
und Kandidaten für die Stadtratswahl 2008. „Die
Letzten werden
die Ersten sein“, so sagte es einst Jesus Christus. Ich
hoffe, auch
diesmal behält er recht und wir gewinnen am 2. März
die Wahl.
Unser gemeinsames Ziel muss es sein, diese Wahl zu gewinnen. Die
anderen „kochen
nämlich auch nur mit Wasser“. Selbst den
angeblichen
Stoiber-Bonus der CSU gibt es nicht mehr.
Und wir müssen uns da keines Wegs hinter den anderen
verstecken. Die
SPD kann stolz zurückschauen auf über 50 Jahre
erfolgreiche Kommunalpolitik
für die Bürgerinnen und Bürger dieser Stadt.
Oder wer glaubt
denn ernsthaft hier, dass Geretsried ohne einen Heinz Schneider, Rudi
Herrmann, Fred Hopfner, Ulrike Beigel, Edith Boxberger, Helmut Halba
oder Walter Büttner - um nur einige zu nennen - die
Industrie-, Wohn-,
Schul-, und Sportstadt im Landkreis wäre wie sie heute ist?!
Es waren doch Sozialdemokratinnen und Sozialdemokraten die Geretsried
zu dem gemacht haben; und dass sollten wir uns auch nicht nehmen
lassen.
Liebe Genossinnen und Genossen, wir sind die
Geretsried-Partei. Wir haben immer für das Beste für
diese
Stadt und seine Bürger gerungen. Wir reden nicht nur, wir
packen auch
an und gestalten, während andere sich oft nur mit dem
Verwalten zufrieden
gaben.
Wir sind die Partei der sozialen Gerechtigkeit. Geretsried war und ist
die
Arbeitnehmer-Stadt im Landkreis. Wir vertreten mit Erfolg wie keine
andere
Gruppierung die Interessen der Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer
in dieser Stadt. Wir setzen uns seit eh her dafür ein, dass es
bezahlbaren
Wohnraum und ausreichende Arbeitsplätze in Geretsried gibt
und neue geschaffen werden.
Die CSU hüllt sich nun auch in ein soziales
Gewändchen - siehe
Bachhuber. Aber wisst Ihr was der Unterschied ist zwischen uns und
denen?
Ein Beispiel: die Union sagt: „Sozial ist, was Arbeit
schafft“, richtig?
Wir aber sagen: „Sozial ist, was menschenwürdige
Arbeit schafft, von
der man auch Leben kann!“ Dass ist der Unterschied - diese
Feinheiten!
Und dies unterscheidet uns in allen politischen Entscheidungen von der
CSU. Auch in der Kommunalpolitik. Soziale Gerechtigkeit in unseren
Augen
ist, dass keiner, kein Mensch, verloren gehen darf. Niemand auf der
Strecke bleibt, und dass die Freiheit des Einzelnen niemals
höher bewertet
werden darf als die Bedürfnisse der Masse.
„Gemeinsam stark - für Geretsried“. Dass
ist das Motto unseres gemeinsamen
Bürgermeisterwahlkampfes mit den Freien Wählern und
der
Wahlgruppe „Cornelia Irmer“. Daher wünsche
ich den Freien Wählern
auch viel Glück; wir sind ja in gewisser Weise
Bündnispartner. Ich würde
mich natürlich auch freuen, wenn deren Stammwähler
diesmal auch
Leute von uns wählen. Aber die Freien Wähler haben
trotzdem ein
Problem. Und dieses Problem hat einen Namen: Sepp Niedermaier,
Bürgermeister von Bad Tölz. Ich bin gespannt wie mein
Kollege Lorenz
Weidinger es den Geretsriedern erklären will, dass ihr
Landratskandidat -
den sie ja freilich unterstützen - die Interessen des
Nordlandkreises und
der Stadt Geretsried nicht besonders - um es mal gelinde
auszudrücken
- nahe sind. Ich sage nur: Mediterana.
Liebe Genossinnen und Genossen, ich habe von Anfang an gesagt, wir
sind nicht nur eine Liste mit 30 Kandidatinnen und Kandidaten, sondern
wir sind eine Mannschaft - wie im Sport. Lorenz Weidinger sagt dies nun
auch. Aber eine Mannschaft ist noch lange kein
„zusammengewürfelter
Haufen“. Ich habe im Eishockey schon gegen so manche
„Mannschaft“
gespielt, die auf dem Papier wirklich von den Namen her unglaublich
stark war. Aber trotzdem haben wir gewonnen. Und warum?
Weil eine Mannschaft ein „Herz“ und eine
„Seele“ haben muss! Wir, die
SPD, sind diese Mannschaft mit „Herz und Seele“.
Wir vertreten nämlich
uralte sozialdemokratische Grundwerte: Solidarität,
Gerechtigkeit und
Freiheit. Auf allen politischen Ebenen. Keine Ahnung was die anderen
vertreten. Wir sind jedenfalls kein Wahlverein! Wir sind nicht
beliebig!
Liebe Genossinnen und Genossen, Kommunalpolitik darf niemals beliebig
sein! Und ich bin froh darüber, dass die SPD in Geretsried
nach wie
vor ein eigenständiges Profil hat.
Auch wenn wir sehr stolz auf unsere fleißige
Bürgermeisterin sind, besitzen
wir immer noch soviel Mumm ihr gerade in die Augen zu schauen
und ihr auch mal unsere politische Meinung zu sagen und nicht vor
lauter
Unterwürfigkeit zu „Ja-Sagern“ zu werden,
nur weil es gerade
Opportun ist. Ich meine, das gehört doch dazu in einer
Demokratie, oder?
Auch einmal anzuecken muss erlaubt sein. Niemand kommt als der
perfekte Kommunalpolitiker auf die Welt. Fehler macht jeder einmal; ein
Gerhard Meinl macht Fehler, ein Robert Lug macht Fehler, ein Volker
Witte macht Fehler, ich mache Fehler. Bloß manchmal werden
die Fehler
richtig teuer - siehe DTK-Skandal. Dann aber erwarte ich von den
Verantwortlichen auch soviel Rückrad zu haben und ihre Fehler
einzugestehen.
Dies vermisse ich bei so manchen der bekannten Herren.
Wir, liebe Genossinnen und Genossen, müssen zusammenhalten.
Das
Gefühl des Zusammenhalts müssen wir auch in diesem
Wahlkampf nach
Außen hin demonstrieren. Dann werden wir als wirkliche
Mannschaft und
als eine Einheit auch von den Bürgerinnen und Bürgern
wahrgenommen.
SPD für Geretsried = Geretsried in guten Händen. Das
bedeutet letztendlich
100 % Vertrauen. Und so bin ich mir sicher werden wir die Stadtratswahl
gewinnen.
Glück auf!
|
Stadtratswahl 2008: Die Mannschaft der
SPD steht!
|
Eine Mannschaft mit
"Herz und Seele" sei die SPD-Stadtratsliste, sagte der Geretsrieder
SPD-Ortsvorsitzende, Wolfgang Werner, anlässlich der
Aufstellungskonferenz zur Stadtratswahl 2008. Die Nominierten sind:
| Platz
1 - |
Walter
Büttner |
| Platz
2 - |
Edith
Peter |
| Platz
3 - |
Wolfgang
Werner |
| Platz
4 - |
Kerstin
Halba |
| Platz
5 - |
Ulrich
Schlösser |
| Platz
6 - |
Hans
Hopfner |
| Platz
7 - |
Arthur
Wolfseher |
| Platz
8 - |
Carina
Forster |
| Platz
9 - |
Herbert
Mieseler |
| Platz
10 - |
Martin
Halba |
| Platz
11 - |
Bernhard
Lorenz |
| Platz
12 - |
Dr.
Elisabeth Anton |
| Platz
13 - |
Andreas
Hopfner |
| Platz
14 - |
Gisela
Pfnür-Reichelt |
| Platz
15 - |
Olaf
Manz |
| Platz
16 - |
Gabriele
Poch |
| Platz
17 - |
Arnold
Vögtle |
| Platz
18 - |
Katharina
Sauer |
| Platz
19 - |
Maiko
Alpers |
| Platz
20 - |
Vanessa
Büttner |
| Platz
21 - |
Michael
Lasidis |
| Platz
22 - |
Florian
Gschwendtner |
| Platz
23 - |
Christian
Beischl |
| Platz
24 - |
Günther
Blöckner |
| Platz
25 - |
Klaus
Forster |
| Platz
26 - |
Björn
Schmalfuß |
| Platz
27 - |
Winfried
Paust |
| Platz
28 - |
Jürgen
Diebl |
| Platz
29 - |
Christian
Fleissner |
| Platz
30 - |
Wolfgang
Kohler |
| Ersatzleute: |
|
| Platz
31 - |
Robert
Sixt |
| Platz
32 - |
Marianne
Kohler |
|
Kreistagswahl 2008: Gute
Listenplätze für Geretsrieder Kandidaten
|
Auf der
SPD-Aufstellungskonferenz
zur Kreistagswahl 2008 haben Geretsrieder Kandidatinnen und Kandidaten
hervorragende Listenplätze erhalten! Die Nominierten sind:
| Platz
5 - |
Ulrich
Schlösser |
| Platz
9 - |
Wolfgang
Werner |
| Platz
10 - |
Edith
Peter |
| Platz
21 - |
Martin
Halba |
| Platz
22 - |
Carina
Forster |
| Platz
29 - |
Hans
Hopfner |
| Platz
33 - |
Arthur
Wolfseher |
| Platz
34 - |
Katharina
Sauer |
| Platz
42 - |
Bernhard
Lorenz |
| Platz
45 - |
Klaus
Forster |
| Platz
50 - |
Wolfgang
Kohler |
| Platz
55 - |
Florian
Gschwendtner |
| Platz
58 - |
Björn
Schmalfuß |
|
Stadtratswahl 2008: greisenhafte
CSU-Liste / Spitzenkandidat Meinl
|
Die Geretsrieder CSU hat am
15.09.2007 ihre Stadtratsliste aufgestellt. Der CSU-Ortsvorsitzende,
Gerhard Meinl, verkündete vollmundig: „(...) mit jungen
Kandidaten kann unsere Partei aus eigener Kraft die Erneuerung der
Fraktion, die bereits bei der Wahl 2002 eingeleitet wurde, weiter
vorantreiben.(...)“ Dabei liegt das
Durchschnittsalter der Kandidaten bei über 52 Jahre, und jeder
fünfte Bewerber ist sogar über 65 Jahre alt. Gerhard
Meinl selbst führt, trotz seiner Verwicklung in der
DTK-Finanzaffäre und Kritik aus den eigenen Reihen, die
Bewerberliste an.
Der
SPD-Ortsvorsitzende, Wolfgang Werner, erklärt hierzu: „So, so, Herr Meinl,
da haben Sie sich wirklich große Mühe gemacht und
lauter, wie Sie selbst sagen, „junge Kandidaten“
für Ihre Stadtratsliste gefunden; damit wird Ihnen sicherlich
die „Erneuerung der Fraktion“ gelingen.“
Wir,
die SPD Geretsried, werden uns nun überlegen, ob wir nicht
auch unsere „alten Hasen“ und ehemalige
Stadträte, wie Rudi Herrmann und Fred Hopfner (schade, dass
Heinz Schneider nicht mehr lebt), aufstellen sollten.
Die CSU, mit Gerhard Meinl als Spitzenkandidat, steht nicht
für Erneuerung sondern für Versagen in der
Kommunalpolitik. Dem CSU-Mitglied Gert von Hassel geben wir recht, wenn
er Herrn Meinl dazu auffordert, endlich Verantwortung für den
von ihm politisch mitverschuldeten DTK-Skandal, der den
Steuerbürger einige Millionen Euro gekostet hat, zu
übernehmen. Aber mit Gerhard Meinl als Listenführer
signalisiert die Geretsrieder CSU genau das Gegenteil. Dies grenzt fast
schon an einen Affront gegenüber der Stadt Geretsried und all
ihren Bürgern, die mit der höchsten Kreisumlage
Bayerns belastet ist.
|
Fred Hopfner erhält
Bundesverdienstkreuz
|
Fred
Hopfner
wurde nun vom scheidenden bayerischen Ministerpräsident, Dr.
Edmund Stoiber, im Namen des Bundespräsidenten, das
Bundesverdienstkreuz überreicht. Durch diese Auszeichnung
wurde
Fred Hopfner für seine langjährige kommunalpolitische
Tätigkeit als Gemeinde- bzw. Stadtrat und Ortswaisenrat, aber
auch
für sein unermüdliches Engagement im Sozialbereich
und der
Jugendarbeit (im Sportverein) geehrt.
Fred Hopfner ist seit 1957 aktives SPD-Mitglied und war selbst einige
Jahre 1. Vorsitzender des Ortsvereins Geretsried. Die Vorstandschaft
des SPD-Ortsvereins Geretsried gratuliert Fred herzlichst zu dieser
hohen Ehrung.
|
Kommunalwahl 2008: Wir sind "Irmer" -
die CSU nicht!
|
Nach
der SPD haben sich nun auch die Freien Wähler dazu
entschlossen, Cornelia Irmer als
Bürgermeisterkandidatin am 13. September zu nominieren.
Gratuliere! Nun hoffen wir, dass auch
noch die Grünen diesen Weg gehen werden. Dann fügt
sich zusammen was zusammen gehört und
den Wahlerfolg garantiert. Kompetenzen die sich verbinden; eine
perfekte Symbiose von
Ökonomie, Ökologie und Sozialpolitik. SPD + FW + Grüne = Irmer
= gemeinsam stark! Oder
anders gesagt: Wir sind „Irmer“ - die CSU nicht!
|
Mitgliederversammlung: Ja zum
Wahlprogramm und Ja zu Irmer!
|
Der
SPD Ortsverein Geretsried hat es nun offiziell beschlossen und
verkündet: Cornelia Irmer wird - wie 2004 - von der SPD zur
Bürgermeisterkandidatin nominiert! Die anwesende
Bürgermeisterin nahm es mit großer Freude zur
Kenntnis und bedankte sich bei allen SPD-Mitgliedern. In ihrer
Grußrede unterstrich sie abermals die Bedeutung, eine starke
und loyale SPD auf ihrer Seite zu haben.
Des weiteren wurde auch das Wahlprogramm zur Stadtratswahl 2008 -
"Geretsried 2020 ...einfach sozialer!" - einstimmig verabschiedet.
Hierzu erklärte der SPD-Ortsvorsitzende, Wolfgang Werner, in
seiner Ansprache: Liebe Genossinnen und Genossen,
Geretsried ist einfach anders, dass wissen wir
bereits. Und dass wir jetzt eine Bürgermeisterin haben die
einfach besser ist, dass haben wir - anders als die CSU - schon von
Anfang an gewusst!
Nun liegt es an uns Sozialdemokraten, die Weichen so zu stellen, dass
Geretsried zukünftig nicht nur anders und besser, sondern auch
sozialer ist wie andere Kommunen.
Es ist nun mal so, und dass ist unbestreitbar: Der neoliberale
Zeitgeist schreitet voran. Es ist Aufgabe der Sozialdemokratie, dem
etwas entgegenzusetzen. Soziale Gerechtigkeit ist der
Schlüssel. Nicht das Kapital steht im Mittelpunkt, sondern der
Mensch. Die Interessen einzelner dürfen nicht Vorrang vor dem
Interesse der Allgemeinheit haben.
Eine Kommune kann nur so stark und so sozial sein, wie solidarisch ihre
Bürger sind. Egoismus ist Gift für eine urbane
Gesellschaft. Eigentum verpflichtet, so steht es auch im Grundgesetz.
Geretsried 2020 ...einfach sozialer! Dass ist unser Ziel. Denn keiner,
wirklich keiner darf auf der Strecke bleiben! Wir kämpfen
für eine liebens- und lebenswerte Stadt für alle
Bürgerinnen und Bürger - jung und alt - und zwar auf allen
möglichen Ebenen der Politik. Daher ist unser
Wahlprogramm, unser Leitbild eines zukünftigen Geretsrieds,
nicht nur auf kommunalpolitische Themen beschränkt. Wir
verknüpfen sowohl kommunalpolitische mit landes- wie auch
bundespolitischen Forderungen, hin zu einer sozialdemokratischen
Politik aus einem Guss. Liebe Genossinnen und Genossen, und da
unterscheiden wir uns ganz klar von der Freien Wähler-Partei.
Die Uhren stehen 5 vor 12; nur eine starke Geretsrieder SPD hat Kraft
genug dieses ehrgeizige Ziel einer sozialen Stadt 2020 zu erreichen.
Wir wollen aus dieser Stadtratswahl als stärkste Fraktion
hervorgehen. Nicht Mittelmaß darf unser Anspruch sein. Wir
brauchen uns nicht verstecken. Die SPD ist auch in Bayern eine
große Volkspartei. Wir lassen uns von niemand klein reden!
Liebe Genossinnen und Genossen, jetzt geht es los, der Wahlkampf hat
begonnen! Wer bremst, verliert - auch in der Politik.
Aufgeht´s, pack
mas - Glückauf!
|
SPD Geretsried fordert Seniorenbeirat in
Geretsried
|
Die
Geretsrieder
SPD wird nach der Sommerpause einen Antrag zur Schaffung eines
Seniorenbeirats in den Stadtrat einbringen. Auf der
Jahreshauptversammlung der VdK Geretsried
vergangenen Samstag, den 07.07.2007 – bei der auch
Bürgermeisterin
Cornelia Irmer anwesend war, hat dies bereits
SPD-Chef Wolfgang Werner (selbst VdK-Mitglied) durchblicken lassen. Der
Seniorenbeirat soll
wie der Sozial-, Kultur-, und Sportbeirat fungieren. Über die
genaue Zusammensetzung dieses
Beirats soll der im kommenden Jahr neugewählte Stadtrat
entscheiden; denkbar wäre, dass im
Seniorenbeirat zum Beispiel Vertreter aus Organisationen wie eben dem
VdK und der
Arbeiterwohlfahrt sitzen.
Bereits im März beantragte die SPD-Stadtratsfraktion die
Bildung eines Kinder- und
Jugendparlaments in Geretsried.
|
Geretsrieder SPD-Mitglieder in wichtige
SPD-Gremien gewählt
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Ulrich
Schlösser wurde auf dem
Bezirksparteitag der OberbayernSPD (23.06.2007 in Eching) als
Lokalvertreter des Landkreises Bad Tölz-Wolfratshausen in den
SPD-Bezirksvorstand gewählt;
Daniel Abitor wurde auf dem
Landesparteitag der bayerischen JUSOS (01.07.2007 in Ingolstadt) zum
stellvertretenden JUSO-Landesvorsitzenden gewählt; und
Wolfgang Werner wurde auf dem
Landesparteitag der AfA-Bayern (30.06.2007 in Nürnberg) als
Beisitzer in den AfA-Landesvorstand gewählt.
Die Vorstandschaft
des SPD-Ortsvereins Geretsried gratuliert herzlich!
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Kreistagswahl 2008: Wolfgang Werner
Spitzenkandidat der JUSOS |
Auf
der Mitgliederversammlung der JUSOS Oberland (UB Bad
Tölz-Wolfratshausen) am vergangenen Mittwoch, den 04.07.2007,
in Wolfratshausen, wurde der Geretsrieder SPD-Vorsitzende, Wolfgang
Werner, zum Spitzenkandidat der JUSOS für die Kreistagswahl
2008 gewählt. Wolfgang Werner führt damit die
Vorschlagsliste
der JUSOS Oberland an. Weiter wurden auf die Vorschlagsliste
gewählt: Carina Forster, Katharina Sauer, Florian Gschwendtner
und Björn Schmalfuß (alle Geretsried), sowie Peter
und Stefano Caggiano (Bad Tölz).
Die Vorstandschaft des SPD-Ortsvereins Geretsried gratuliert herzlich -
und wünscht allen Kandidatinnen und Kandidaten viel Erfolg!
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Bürgermeisterwahl 2008:
Cornelia Irmer stellt sich zur Wiederwahl!
|
Im Rahmen einer
Pressekonferenz - an der auch Vertreter der SPD, FW und
B90/Grünen teilnahmen - gab Geretsrieds
Bürgermeisterin Cornelia Irmer (parteifrei) ihre Bereitschaft
bekannt, sich bereits am 02.03.2008 zur Wiederwahl zu stellen. Dadurch
wäre in Geretsried erstmals wieder nach dem Tod des ersten
Bürgermeisters der (damals noch) Gemeinde Geretsried, Karl
Lederer, die Bürgermeisterwahl und die Stadtratswahl
zusammengelegt.
“ Die
Vorstandschaft der SPD Geretsried begrüßt die
Entscheidung
unserer Bürgermeisterin Cornelia Irmer und nimmt dies mit
Freude
zur Kenntnis. Wir ziehen den Hut. Nach nunmehr 40 Jahren ist endlich
eine Frau Manns genug die Zusammenlegung der Stadtrats- und
Bürgermeisterwahl vorzunehmen. Respekt und Gratulation!
Als Mitgliederpartei haben wir natürlich auch innerhalb der
erweiterten Vorstandschaft diskutiert, einen Gegenkandidaten
aufzustellen; die Diskussion dauerte allerdings nur 30 Sekunden. Es ist
einfach völlig klar: Cornelia Irmer war, ist und bleibt unsere
gemeinsame Bürgermeisterkandidatin - und Favoritin der SPD.
Wir
sichern ihr unsere absolute Loyalität und vollste
Unterstützung zu.
Natürlich hoffen wir, durch die Zusammenlegung der beiden
Wahlen,
auf einen positiven Synergieeffekt für die Wahlbeteiligung.
Die
Vorstandschaft der SPD Geretsried fordert daher auch die CSU auf,
ebenfalls eine Kandidatin oder Kandidaten ins Rennen zu schicken. Eine
hohe Wahlbeteiligung ist nicht nur gut für die etablierten
Parteien und Gruppierungen, sondern auch gut für die
Demokratie.
Dies wäre in erster Linie ein Verdienst unserer
Bürgermeisterin Cornelia Irmer.
|
DTK-Finanzaffäre: Steuergelder
„verblasen“!
|
Wie der Geretsrieder
Merkur in seiner Ausgabe vom 30.03.2007 berichtete, liegt der Presse
der geheime Prüfungsbericht zur DTK-Finanzaffäre vor.
U.a. schreibt die Zeitung unter der Überschrift Steuergelder
„verblasen“: Die Erkenntnis, dass die Kostenvorgabe
für die „Schnecke“ nicht der Wahrheit
entsprechen, waren zumindest DTK-Geschäftsführer
Peter Endres sowie dem Aufsichtsratsvorsitzenden Manfred Nagler (CSU)
und
dessen Stellvertreter Gerhard Meinl (CSU) lange vor dem 21.12.2001
bekannt,
als der Beschluss zum Bau gefällt wurde. In einer E-Mail vom
01.08.2000 schreibt Meinl an die genannten Herren: „(...)Gott sei dank
kam eben nicht heraus, dass die Schnecke so nicht kommt und wir die
Vorlaufkosten in Form von Steuergeldern oder Kreisumlage, genannt Miete
der Zukunft, verblasen haben.(...)“
Der SPD-Ortsvorsitzende, Wolfgang Werner, erklärt hierzu: Wenn jemanden wie
Herrn Gerhard Meinl, der CSU-Chef, der von sich aus glaubt er
wäre der
Größte und zwar der aller aller
Größte, so die eigene Vergangenheit einholt, dann
ist das schon
„bitter“. Als einfacher Finanzbeamter muss ich mir
oft den teils begründeten Unmut der Bürger
über unsere Politiker anhören, wie sie die
Steuergelder „verblasen“; dabei müssen wir
- die den
öffentlichen Haushalt organisieren - oft eine „dicke
Haut“ besitzen. Wie soll der Bürger da noch
Vertrauen in die Politik haben, wenn Personen mit gespaltenem
Verhältnis zu öffentlichen Geldern,
wie Herr Meinl, für die Geschicke der Stadt, des Landkreises
und auch darüber hinaus maßgeblich
mitverantwortlich sind? Wenn wir hier in Geretsried aufgrund der hohen
Kreisumlage vielleicht nie
ein Dach über das Eisstadion bekommen, und vielleicht nie ein
neues Museum bauen werden, dann
weiß der Bürger jetzt zumindest bei welcher Partei
und vor allem bei welchen Personen sie sich
bedanken können. Wir, die Steuerzahler, sind mal wieder die
Betrogenen – wir werden uns aber
spätestens am 02. März 2008 erinnern. Wie
heißt es so schön auf Lateinisch, Herr Meinl?
„Superbientem animus prosternet!“ -
„Hochmut kommt vor dem Fall!“.
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Jahreshauptversammlung 2007 der SPD
Geretsried
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Rede des SPD-Ortsvorsitzenden
Wolfgang Werner - Wahlsieg 2008 als Zielvorgabe!
Liebe Genossinnen und Genossen, 2007 ist nun das Jahr, indem wir die
Weichen für einen Wahlerfolg bei den Kommunalwahlen
2008 stellen müssen, und ich meine, wir sind auf einem
guten Weg. Ganz wichtig ist dabei, dass die SPD in Geretsried -
als kommunalpolitisches Schwergewicht - in den offenen Dialog
mit den Bürgerinnen und Bürgern tritt. Sozusagen
tatsächlich
„näher am Menschen“ - und nicht nur als
Parole auf einem
Wahlplakat. Den Grundstein haben wir mit unseren Bürgerforen,
und ab 2007 zusätzlich mit dem monatlich stattfindenden
Stadtgespräch gelegt.
Aber wir müssen uns noch viel weiter öffnen - alle
Parteien in
Geretsried müssen sich öffnen. Wir müssen
auch wieder auf die
Straße - und vor allem müssen wir die
Bürger auch dort abholen,
wo sie leben, wo sie arbeiten und ihre Freizeit verbringen.
Die Politik muss auch wieder lernen den Bürgern zuzuhorchen,
ihre teils berechtigten Sorgen und Ängste ernst zu nehmen.
Wenn wir als SPD diesen Eindruck glaubhaft vermitteln können,
dass wir da sind, dass wir den Leuten helfen, dann haben wir
eine sehr gute Chance wieder stärkste Partei in Geretsried zu
werden.
Stärkste Partei in Geretsried zu werden, ich frage Euch, ist
das
etwa völlig unmöglich? Eine Illusion? Solange ich
Eishockey
gespielt habe bin ich nie in ein Spiel gegangen mit dem Gefühl
„egal, wir haben ja eh keine Chance...“. Da konnte
der Gegner
noch so stark sein! Nein, ich wollte immer gewinnen, und so
möchte ich auch diesmal gewinnen - und zwar die Stadtratswahl
in Geretsried. Mit genug Selbstvertrauen können wir es
schaffen! Auch die anderen großen Parteien - die CSU und die
Freien Wähler - „kochen nur mit Wasser“.
Wir müssen uns als
SPD nicht verstecken. Wir sind immerhin die älteste und
traditionsreichste
Volkspartei in Deutschland, in Bayern aber auch in
Geretsried selbst. Der Erfolg wird uns allerdings nicht so einfach
„vom Himmel fallen“. Wir müssen
dafür auch verdammt
hart an uns und an unserem politischen Profil arbeiten.
Unser Profil müssen wir weiter schärfen! Es muss den
Wählerinnen
und Wählern eines ganz deutlich vermittelt werden: Wir
sind die Partei in Geretsried die sich für soziale
Gerechtigkeit
einsetzt. Wir sind die einzige Partei in Geretsried, die linke Politik
auch tatsächlich durchsetzen kann. Wir haben unsere Wurzeln
mitten in der Gesellschaft und daher auch das Vertrauen
der Bürgerinnen und Bürger. Wir distanzieren uns aber
auch
ausdrücklich von linkspopulistischen Gruppierungen.
Wer, wenn nicht wir, wird sich auch zukünftig politisch am
meisten um die sozialen Belange der Menschen in Geretsried
kümmern? Wann, wenn nicht jetzt, müssen wir deutlich
Position
beziehen? Ich sage Euch, Geretsried braucht für die Zukunft
eine starke sozialdemokratische Partei mehr denn je. Ja, liebe
Genossinnen und Genossen, natürlich ist es richtig, wenn man
sich um die Gestaltung der Böhmwiese schon jetzt Gedanken
macht. Auch wir machen uns Gedanken wie Geretsried in 10,
20 Jahren mal ausschauen soll. Der Unterschied ist nur, die
konservativen Parteien wollen bauen, bauen, bauen; am besten
ohne Einschränkungen, so neoliberal wie möglich -
alles soll
erlaubt sein. 30.000 Einwohner - alles kein Problem. S-Bahn
da, Mediterana da - „hurra“! Museum da -
„juhu“! Schulen, Kindertagesstätten
marode und heillos überfüllt -
„egal“! Eisstadion,
Hallenbad gibt’s nicht mehr - „wurscht“!
Stadt pleite, Landkreis
oberpleite - „was soll´s“! Dies
hört sich zwar im ersten Augenblick
polemisch an, aber es ist tatsächlich so. Wenn die S-Bahn
noch in diesem Jahrzehnt kommt, - und davon bin ich nach wie
vor überzeugt - dann wird Geretsried ziemlich rasant wachsen.
Natürlich müssen wir dann auch das Netz an sozialen
und
schulischen Einrichtungen ausbauen! Hinzu kommt, dass wir
uns überlegen müssen, was wir mit den
Sportstätten machen?
Ich bin der Meinung, - und dass habe ich schon öfters gesagt -
in Betracht kann nur eine grundlegende Sanierung kommen;
eine Auslagerung bzw. Umlagerung ist utopisch, daher meine
Absage an alle „Auslagerungsromantiker“.
Liebe Genossinnen und Genossen, ich will zukünftig in einer
„sozialen Stadt“ wohnen, mit richtigen
Ganztagsschulen, mit
bedarfsgerechten und bezahlbaren Kinderbetreuungseinrichtungen,
mit sanierten Sportstätten, mit ausgebauten Jugendzentren.
Aber wir dürfen dabei auch nicht vergessen, dass die
Gesellschaft immer älter wird. Wohnen und vor allem
menschenwürdiges
Leben im Alter ist eines der vorrangigen Themen
denen wir uns widmen müssen. Ja, Geretsried soll eine
soziale Stadt sein, wo junge Familien, Kinder und Jugendliche,
aber auch Senioren und Menschen mit Behinderung gerne leben
und auch arbeiten.
Noch vor den Sommerferien - also im Juli - wollen wir ein Wahlprogramm
vorlegen, dass dahingehend Maßstäbe setzen wird.
Dieses Wahlmanifest soll den Arbeitstitel „Geretsried 2020
...einfach sozialer!“ haben.
Liebe Genossinnen und Genossen, wenn wir über die Zukunft
Geretsrieds reden, müssen wir natürlich auch den
Blick auf den
Landkreis werfen. Geht es dem Landkreis finanziell schlecht,
dann kann es natürlich auch den Kommunen nicht besonders
gut gehen - logisch. Da stehen wir alle vor einem großen
Problem
und einem wahrlich großen Schuldenberg. Und an Martin
Bachhuber´s Stelle hätte ich auch keine
große Lust Landrat zu
werden. Ich glaube, auch das spricht Bände und spiegelt das
Parteibild der CSU wider, wenn ihr Spitzenkandidat bereits jetzt
schon Amtsmüdigkeit andeutet. Aber eins - und das muss ich
zugeben - macht Bachhuber wirklich geschickt (...hat er sich
wahrscheinlich ein bisschen von der Ursula von der Leyen abgeschaut):
Er spricht genau die Dinge an, die die SPD schon
seit Jahren politisch fordert! Schon aufgefallen? Apropos Ursula
von der Leyen: Als es noch die rot-grüne Bundesregierung gab,
hat die damalige Ministerin, unsere Renate Schmidt, hinsichtlich
Kinderbetreuung eben genau dass gefordert, was sich jetzt diese
Frau von der Leyen auf ihre Fahne schreibt. Blockiert hat
damals - wie so oft, und auch aus ideologischen Gründen - die
Union.
Und was macht unsere Bundes-SPD heute? Statt die Frau
Bundes-Familienministerin einfach nur zu fragen, wie sie denn
das alles zu finanzieren gedenkt; nein, wir legen als erstes ein
Finanzierungskonzept vor, kassieren von allen Seiten die
Prügel
und wundern uns dann in Berlin warum die Umfragewerte in
den Keller rauschen! Dass sind handwerkliche Fehler, die
dürfen
einfach nicht passieren. Und da müssen wir hier in Bayern
und in der Kommunalpolitik als SPD auch höllisch aufpassen!
Die CSU hier im Landkreis, die mit ihrer jahrzehntelangen
Mehrheit den Kreis bis fast an den Rand des Ruins getrieben
hat, die soll erst einmal Vorschläge machen, wie die
Kreisfinanzen
wieder in den Griff zu kriegen sind, bevor sie mit irgendwelchen
Wahlversprechungen daher kommen. Da bin ich ja mal
richtig gespannt!
Liebe Genossinnen und Genossen, auch wenn die nächsten 11
Monate mehr und mehr vom Wahlkampf geprägt sein werden,
wollen wir natürlich auch wieder unsere traditionellen
Veranstaltungen,
wie z. B. das große Preisschafkopfen, den
Radlflohmarkt und unser Herbstfest durchführen. Hierzu lade
ich alle Bürgerinnen und Bürger jetzt schon
rechtherzlich ein.
Bevor ich nun gleich das Wort an Arthur, unseren Kassier,
übergebe, gestattet mir
zum Abschluss meiner Rede bitte noch ein paar persönliche
Worte des Dankes, vor allem weil ich es noch nie öffentlich
gemacht
habe: Ich möchte mich bei der SPD-Stadtratsfraktion
für
die gute Zusammenarbeit bedanken; aber am meisten möchte
ich danke sagen zu meinen lieben Vorstands-Kolleginnen und
Kollegen. Danke für Eure Loyalität und Mithilfe.
Unsere Bürgermeisterin,
Cornelia Irmer, hat letztes Jahr bei unserer 50-
Jahrfeier - angelehnt an das Motto der Fußball-WM - gesagt:
„Bei Euch fühle ich mich zu Gast bei
Freunden...“. Ich aber sage:
„Bei Euch fühle ich mich da Heim bei
Freunden!“.
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Antrag: Einführung eines Kinder-
und Jugendparlaments
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Ziele:
1.
Politik und Verwaltung der Stadt Geretsried respektieren und
fördern aktiv die staatsbürgerlichen Rechte und
Pflichten von
Kindern und Jugendlichen, indem diese in naher Zukunft an den
Entscheidungen beteiligt werden, die sie in Zukunft als Erwachsene
betreffen.
2.
Wir wollen weniger über Kinder und Jugendliche reden als mit
ihnen
ins Gespräch kommen. Junge Menschen sind kompetente
Gesprächspartner/innen, wenn es um ihre Lebenswelt geht.
Deshalb
qualifiziert ihre Mitwirkung politische Entscheidungen, von denen sie
als Kinder und Jugendliche betroffen sind, ebenso wie die Arbeit
jugendbezogener Institutionen.
3.
Es soll eine dauerhafte, für alle selbstverständliche
Beteiligungskultur geschaffen werden, die potentiell allen Kindern und
Jugendlichen in Geretsried zugänglich ist. Dazu werden
altersgemäße Beteiligungsverfahren entwickelt, die
das
Interesse an politischem Engagement wecken und fördern.
4.
Durch das Kinder- und Jugendparlament und seine Projektgruppen soll das
Kennen lernen demokratischer Willensbildung sowie die Umsetzung und
Ausgestaltung von Entscheidungsprozessen gefördert werden.
Verfahren:
1.
Die Mitglieder des Kinder- und Jugendparlaments werden durch Wahlen
ermittelt. Jede Schule und jede Jugendfreizeiteinrichtung in Geretsried
sollte eine Person für das Kinder- und Jugendparlament
wählen. Die Einrichtungen müssen die Wahl bis zum 30.
Juni
2007 abgeschlossen haben.
2.
Wahlberechtigt sind alle Kinder und Jugendlichen ab der 3.
Klassenstufe, die eine Schule oder Jugendfreizeiteinrichtung in
Geretsried besuchen. Das aktive und passive Wahlrecht endet mit dem
Erreichen des 18. Lebensjahres.
3.
Das Kinder- und Jugendparlament hat seinen Schwerpunkt im Bereich
Entscheidung und Vernetzung. Insbesondere zur vorbereitenden Arbeit
richtet es Projektgruppen und Arbeitsgemeinschaften ein, an denen sich
alle Kinder und Jugendlichen beteiligen können.
4.
Für jedes Mitglied des Kinder- und Jugendparlaments werden 2
Stellvertreter gewählt. Diese vertreten das Mitglied bei
Verhinderung und rücken beim Ausscheiden des Mitglieds in das
Kinder- und Jugendparlament nach. Die Reihenfolge der Stellvertretungen
bemisst sich nach der Anzahl der erhaltenen Stimmen; die
Stellvertretungen vertreten gemäß dieser
Reihenfolge.
Die Mitglieder des Kinder- und Jugendparlaments und ihre
Stellvertretungen werden in einem Wahlgang bestimmt. Gewählt
ist,
wer die meisten Stimmen auf sich vereinigt. Jede gewählte
Person
kann nur eine Einrichtung im Kinder- und Jugendparlament vertreten.
5.
Die Wahl findet in geheimer Abstimmung statt. Die Einrichtungen sind
verpflichtet, Ansprechpartner/innen zur Vorbereitung und
Durchführung der Wahlen zum Kinder- und Jugendparlament zu
benennen und jedem wahlberechtigten Jugendlichen das aktive und passive
Wahlrecht einzuräumen. Die Einrichtungen melden die
Ansprechpartner/innen der Stadtjugendpflegerin. Die Einzelheiten der
Durchführung regelt die jeweilige Einrichtung.
6.
Bei der Kooperation mit dem Stadtrat Geretsrieds und seinen
Ausschüssen wird das Kinder- und Jugendparlament von einem
Beirat
unterstützt, der aus der Jugendpflegerin der Stadt Geretsried,
dem
Jugendreferenten und je einer/einem Vertreter/in der im Stadtrat
vertretenen Fraktionen und Ausschussgemeinschaften besteht
(Ergänzung der Geschäftsordnung!).
7.
Die Verwaltung wird beauftragt, für die Mitglieder des Kinder-
und
Jugendparlaments eine qualifizierte pädagogische Begleitung
(durch
die Stadtjugendpflegerin) zur Verfügung zu stellen. Dadurch
sollen
Arbeitsprozesse und Gruppendynamik unterstützt und
Hilfestellung
im Umgang mit Politik und Verwaltung sowie bei organisatorischen Fragen
geleistet werden. Ferner sollte den Kindern und Jugendlichen ein Raum
im Jugendzentrum zur Verfügung gestellt und ihnen die Nutzung
technischer Hilfsmittel (PC, Telefon, Fax) ermöglicht werden.
8.
Für die Arbeit des Kinder- und Jugendparlaments werden
zunächst Mittel aus dem noch zu beschließenden
Nachtragshaushalt 2007 zur Verfügung gestellt.
9.
Das Kinder- und Jugendparlament Geretsried soll im zweiten Quartal 2007
gewählt werden und seine Arbeit aufnehmen. Die Wahlperiode
endet
mit der Neukonstituierung des neu gewählten Kinder- und
Jugendparlaments.
10.
Das Kinder- und Jugendparlament tritt zu mindestens einer Sitzung pro
Quartal zusammen. Unabhängig davon treffen sich Projektgruppen
und
Arbeitsgemeinschaften des Kinder- und Jugendparlaments mit Ausnahme der
Ferienzeiten monatlich.
11.
Vom Schuljahr 2008/09 an ist die Wahlperiode das Schuljahr. Die
Einrichtungen müssen die Wahl innerhalb von vier Wochen nach
dem
Beginn des Schuljahres durchgeführt haben.
12.
Das Kinder- und Jugendparlament gibt sich eine
Geschäftsordnung
und wählt einen Vorstand, bestehend aus einem/einer
Vorsitzenden
und drei gleichberechtigten Stellvertreter/innen. Der Vorstand
lädt zu den Sitzungen ein und leitet diese. Dem Vorstand
sollen
mindestens zwei Schüler(innen) und ein/e Vertreter/in einer
Jugendfreizeiteinrichtung und jeweils mindestens ein Jungen und ein
Mädchen angehören.
13.
Zu den Sitzungen des Kinder- und Jugendparlaments sind die/der
Jugendpfleger(in) der Stadt Geretsried, die/der
Bürgermeister(in),
die/der Jugendreferent(in) und je ein/e Vertreter/in der im Stadtrat
vertretenen Fraktionen und Ausschussgemeinschaften einzuladen.
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Antrag: Errichtung einer
Bürgerstiftung
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Kürzungen
und Streichungen bei der Jugendarbeit, im kulturellen Bereich, bei der
Seniorenarbeit, bei Projekten der Denkmalpflege und im Naturschutz ...
an neue Projekte (Museum, Eishalle) ist kaum zu denken.
Selbst wenn alle so wollten, wie wir, könnten wir in Zukunft
nicht alles bewahren, was an sozialen Errungenschaften in Geretsried
geschaffen worden ist. Die Stadt muss sich wegen ihrer finanziellen
Lage aus vielem zurückziehen. Dabei werden die
Herausforderungen gerade im sozialen Bereich nicht kleiner.
Kindergärten, Schulen, kirchliche Gemeinen, soziale Vereine:
Sie alle haben viele Ideen – doch wie sind sie zu
verwirklichen? Unsere
Idee: Bürgerschaftliches Engagement aktivieren, vor allem im
sozialen Bereich. Damit die Stadt ihr soziales Gesicht
behält. Damit die Chancen steigen, auch in Zukunft Ideen und
Projekte verwirklichen zu können, die das soziale Gesicht
unserer Stadt erhalten helfen und eine nachhaltige Zukunftsgestaltung
fördern. Wo die öffentlichen Mittel schwinden, gilt
es privates Vermögen und Einsatzbereitschaft zu mobilisieren.
Hierbei sollte die Stadt Geretsried mit gutem Beispiel voran gehen. Der
Stadtrat sollte der zu gründenden Stiftung mind. 50.000,00
€ als Gründungskapital zur Verfügung stellen.
Hierzu soll die Verwaltung die Grundlagen für die Errichtung einer
Bürgerstiftung nach bürgerlichem Recht
auf der Grundlage des vorliegenden Satzungsentwurfs der
Bürgerstiftung für den Landkreis FFB erarbeiten. Die
Bürgermeisterin wird beauftragt, dem Stadtrat das
Prüfergebnis vorzulegen, aus dem hervorgeht, ob und unter
welchen Voraussetzungen in Geretsried eine Bürgerstiftung ins
Leben gerufen werden kann.
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Gratulation dem ESC Geretsried - Eissport
in Geretsried hat Zukunft!
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Wolfgang Werner
(SPD-Ortsvorsitzender): Die 1. Mannschaft
des ESC – das Flaggschiff des Geretsrieder Eishockeys
– hat den Aufstieg in
die Landesliga geschafft. Gratuliere! Dieser Aufstieg war zudem enorm
wichtig für die Zukunft des
gesamten Eissports in Geretsried. Auch der Nachwuchs wird dadurch einen
Aufschwung erfahren,
da bin ich mir sicher. Ist nicht dieser Erfolg nebenbei auch ein
schönes Argument für ein baldiges
neues Eisstadiondach? Die Stadt kann jedenfalls stolz auf seine
Eissportler sein.
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Stoibers Rücktritt war nur eine
Frage der Zeit
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Der
SPD-Ortsvorsitzende, Wolfgang Werner, erklärt hierzu: Der
Rücktritt Edmund Stoibers war nur eine Frage der Zeit.
Innerhalb der CSU wurde Stoiber
letztendlich selbst zum „Problem-Bären“.
Ich bleibe fair und sage, er hat für Bayern schon etwas
getan. Aber ich muss natürlich auch ganz deutlich betonen,
dass unter seiner Regierung auch
einiges ziemlich schief gegangen ist. Gerade in der Schul- und
Bildungspolitik
gibt es massive Defizite im
Freistaat. Die Themen Kinder- und Jugendbetreuung, Ganztagsschulen und
Schulsozialarbeit
kamen sogar bislang im Wortschatz der CSU nicht vor. Erst jetzt wurden
sie von der Union
entdeckt, nachdem es die SPD in Bayern schon seit Jahren fordert.
Die Einführung des Büchergeldes und der
Studiengebühren, eine Verwaltungsreform gegen den
Willen der Beschäftigten, Kürzungen beim Ehrenamt,
Gammelfleisch und „Bruno“, auch all das hat
Stoiber mitzuverantworten.
Nachdem nun (Noch-)Ministerpräsident Stoiber sich dem
offensichtlichen Willen seiner Partei
unterworfen hat, sollte sich auch die CSU dem Willen des bayerischen
Volkes unterwerfen und so
rasch wie möglich jetzt den Weg für Neuwahlen
freimachen. Beckstein und Huber stehen für ein
altes System; ein Neuanfang ist mit ihnen nicht möglich, sie
spiegeln einzig und allein die
Zerrissenheit der CSU wider. Die Union muss erkennen, dass viele
Menschen in Bayern auch den
politischen Wechsel im Land und in den Kommunen herbeisehnen.
Was Herrn Stoiber und die Zukunft angeht, wünsche ich mir,
dass er sich endlich nun für seine
Heimatregion - den Landkreis Bad Tölz-Wolfratshausen -
nachhaltig einsetzt. Damit meine ich vor
allem die S-Bahn-Verlängerung nach Geretsried.
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Stadtmuseum: Neubaupläne der CSU
sind illusorisch!
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Die Geretsrieder
CSU plant einen Neubau des Stadtmuseums bei den Ratsstuben. CSU-Chef
Gerhard Meinl möchte in diesem Jahr (2007) einen
entsprechenden Beschluss zur Vorplanung im Stadtrat erzwingen.
Der SPD-Ortsvorsitzende, Wolfgang Werner, erklärt hierzu: Dass die CSU
Geretsried mit ihrem Top-Wahlkampfthema Museum das neue Jahr
eröffnet, wundert einem nicht. Dabei sollte die Union endlich
begreifen, dass der von ihnen geplante Neubau illusorisch ist, da
einfach die finanziellen Mittel (mindestens 2,5 Millionen Euro)
dafür nicht vorhanden sind - nicht vorhanden sein werden. Die
CSU würde sogar mit ihren Anbauplänen den
zügigen Fortgang in Sachen Stadtmuseum blockieren. Es ist
richtig, dass der Stadtrat eine positive Willenserklärung
abgegeben hat. Dies betrifft allerdings nur, dass das Museum mittel-
bis langfristig in größere Räume umziehen
soll.
Die CSU sollte zur Kenntnis nehmen, dass es längst
kostengünstigere und vor allem realistischere Alternativen
gibt. So könnte nach dem Umzug der Stadtwerke - für
die auch ein Neubau geplant ist - in das alte Gebäude das
Stadtmuseum einziehen. Eine andere Variante wäre, dass ein
neues Rathaus im Zuge der S-Bahnverlängerung auf der
Böhmwiese errichtet wird, und somit die
Räumlichkeiten im „alten“ Rathaus
entsprechend - aber nicht nur - für ein Museum genutzt werden
könnten. Diese Alternativen sind vor allem sinnvoller als die
CSU-Pläne, weil damit die Stadt Geretsried „zwei
Fliegen mit einer Klatsche schlagen könnte“: Zum
einen für die Stadtverwaltung, zum anderen für das
Stadtmuseum.
Die SPD Geretsried wird dahingehend zur gegebenen Zeit einen Antrag zur
Vorplanung im Stadtrat einbringen. Der zwar nett gemeinte, aber
unfinanzierbare Vorschlag der CSU, wird keine Mehrheit finden. Herr
Meinl und die CSU sollten sich langsam von ihren Plänen
verabschieden und nicht den Geretsrieder Bürgern
ständig ein Wolkenkuckucksheim vorgaukeln.
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S-Bahn:
Wo bleibt Stoibers Engagement für seine Heimatstadt?!
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Die geplante
Tieferlegung der Sauerlacher Straße - aufgrund der
S-Bahnverlängerung nach Geretsried - wird wohl eines der
bestimmenden Wahlkampfthemen in unserer Nachbarstadt Wolfratshausen
werden; jedenfalls wenn es nach dem Willen der "doppelten" CSU in
Wolfratshausen geht! Sicher wäre eine Tieferlegung der Gleise
statt der Sauerlacher Straße städtebaulich
sinnvoller und vor allem ästhetischer. Jedoch bekommt die
ganze
Sache einen ziemlich faden Nachgeschmack, wenn Union, CSU und diverse
weitere Wolfratshauser Stadträte die Tieferlegung zum
Totschlagargument für das Gesamtprojekt
S-Bahnverlängerung machen wollen!
Die Wolfratshauser CSU hat nun gar wegen der Tieferlegung eine Petition
an den Bayerischen Landtag verfasst!
Der SPD-Ortsvorsitzende von Geretsried, Wolfgang Werner, nimmt heirzu
folgt Stellung:
Hand aufs Herz,
ich finde es gut, dass
die Wolfratshauser CSU eine Petition hinsichtlich der geplanten
Tieferlegung der Sauerlacher Straße vorbereitet.
Möge sie
auch Erfolg im Landtag haben - die Stimmen meiner Partei (SPD) hat
sie. Ich selbst habe auch einmal vor etwa vier Jahren eine Petition
an den Landtag geschrieben; da ging es um die Beibehaltung der
Ballungsraumzulage für die Beschäftigten im
öffentlichen
Dienst hier im Landkreis. Meine Petition wurde aber gnadenlos von der
Mehrheitspartei abgelehnt. Schade!
Nun, Petition
und Unterschriftenliste
hin oder her, aber wo ist eigentlich bei diesem wichtigen Thema
Ministerpräsident Stoiber?! Außer salbungsvolle
Festtagsreden kommt nichts vom berühmtesten Einwohner
Wolfratshausens - kein Engagement! Warum setzt sich Stoiber nicht
für
seine Heimat bzw. Heimatstadt mehr ein? Unterschreibt Stoiber auch
die Petition seiner Partei? Wäre doch ein schöner
PR-Gag
und Wahlkampfwirksam obendrein!
Und was macht
Verkehrsminister Huber?
Tönte er noch vor ein paar Wochen bei seiner Mittelstandsunion
vollmundig, dass er die S-Bahnverlängerung notfalls von seinem
eigenen Gehalt zahlen wird. Wer so arrogant daher redet,
sollte man
glatt beim Wort nehmen. Aber gut, wenn das Verkehrsministerium die -
ich weiß nicht - 40 Millionen Euro zusätzlich zu den
ca.
80 Millionen Euro Gesamtkosten für die
S-Bahnverlängerung
zahlt, nehme ich alles zurück!
Ich finde, wer
2.000 Millionen Euro für
den Transrapid bereit ist in den Sand zu setzen - und dass ist die
CSU - dem dürften die „paar Kosten mehr“
beim S-Bahnausbau
nach Geretsried nun nichts ausmachen. Da brauch man den
Bürgern
auch nicht erzählen, dass Transrapid und öffentlicher
Personennahverkehr (ÖPNV) aus zwei verschiedenen
Töpfen
finanziert werden; Steuergelder bleiben nun mal Steuergelder. Richtig
aber ist, dass die Staatsregierung zugunsten ihres Irrsinnsprojekts
die Regionalisierungsmittel, die der Bund eigentlich für den
Schienennahverkehr dem Freistaat gibt, verwenden möchte.
Ich
würde mir wünschen, dass
die Wolfratshauser CSU auch dahingehend einmal Druck auf ihre
Partei-Oberen ausüben würde - und nicht immer nur die
SPD!
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Kritik an
Agentur für
Arbeit / Wir fordern Beratungsbüro in Geretsried
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Seit Juli diesen Jahres
müssen hier ansässig arbeitslos gewordene Menschen
ihren Antrag auf Arbeitslosengeld I in Holzkirchen abgeben - auch ein
Beratungsgespräch ist nur noch dort möglich.
Geretsrieds Bürgermeisterin Cornelia Irmer machte Ludwig
Stiegler, anlässlich seines Besuchs in Geretsried, auf diesen
Zustand aufmerksam. Ludwig Stiegler versprach daraufhin seine
Unterstützung und gab deutlich zu verstehen, dass es nicht
sein kann, wenn in einer Stadt wie Geretsried keine Anlaufstelle
für Arbeitslose gibt. Die Agentur für Arbeit wies
dagegen jede Kritik zurück.
Der SPD Ortsverein Geretsried erklärt hierzu:
Die
Kritik von Ludwig Stiegler wegen der ab
01.07.2006 vollzogenen Praxis, bezüglich Antragstellung
für Arbeitslosengeld I, an der Rosenheimer Niederlassung der
Agentur
für Arbeit ist richtig. Bürgermeisterin Cornelia
Irmer wies Herrn
Stiegler auf dieses Thema hin; außerdem wurde Herrn Stiegler
auch die Resolution des Sozialverbands VdK
(Kreisverband Bad Tölz-Wolfratshausen) überreicht. In
dieser
Resolution - der sich auch der SPD Ortsverein Geretsried
anschließt - protestiert der VdK, dass
Arbeitslosengeld-Anträge nicht mehr
persönlich in den Geschäftsstellen Bad Tölz
und Wolfratshausen abgegeben werden können, sondern die
Antragsteller entweder bis nach Holzkirchen fahren, oder
die Unterlagen
per Post senden müssen. Darüber hinaus kritisiert der
VdK, dass Arbeitslose die zuständigen
Sachbearbeiter nicht mehr telefonisch erreichen können,
sondern ausschließlich durch
ein Callcenter bedient werden.
Herr Iltgen von der Agentur für Arbeit hat zwar recht wenn er
behauptet, dass die Arbeitslosen ihre Unterlagen sehr wohl bei den
Außenstellen in Bad
Tölz oder Wolfratshausen abgeben
können, jedoch verkennt er, dass die meisten Arbeitslosen bei
dieser Gelegenheit auch eine spezielle Beratung haben möchten,
und dies ist leider nur
noch nach vorheriger Terminvereinbarung möglich - wenn
überhaupt, da die arbeitslosen
Bürger immer mehr zur telefonischen Abklärung an das
Callcenter verwiesen werden.
Gerade für Arbeitslose die eine persönliche Beratung
benötigen - und dass sind nun mal die Meisten - ist die Fahrt
von Geretsried nach Holzkirchen, sofern sie mit
öffentlichen Verkehrsmitteln erfolgen muss, eine reine
„Schikane“. Eine direkte
Busverbindung von Geretsried nach Holzkirchen gibt es nicht. Die SPD
Bad
Tölz-Wolfratshausen fordert schon seit Jahren einheitliche
ÖPNV-Tarife und eine Verbesserung der
öffentlichen Verkehrsanbindungen zwischen den
Nachbarlandkreisen, dies ist bislang immer an der
Mehrheitspartei im Kreistag gescheitert.
Der Vorschlag, ein Beratungsbüro im Geretsrieder Rathaus
einzurichten, hat die volle Unterstützung der SPD Geretsried.
Die Agentur für Arbeit muss erkennen, dass
für die größte Stadt im Landkreis und auch
im Oberland dahingehend Handlungsbedarf
besteht. Gemeinsames Ziel der Agentur für Arbeit und der
Politik ist die
Bekämpfung der Arbeitslosigkeit. Die Agentur für
Arbeit sollte durch ihre Verwaltungsoptimierung
nicht den Servicegedanken aus den Augen verlieren. Im Mittelpunkt muss
der arbeitslos gewordene
Mensch stehen. Wenn Herr Iltgen mit Personalmangel argumentiert, so
kann man das nicht
stehen lassen. Stattdessen sollte sich die Rosenheimer Niederlassung
der Agentur für
Arbeit um mehr Personal bemühen. Den „schwarzen
Peter“ einfach
weiter zu schieben hilft keinem - weder der Agentur für Arbeit
noch den Arbeitslosen.
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Resolution:
"Heuschrecken" vor
der Wohnungstür?
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Stadtentwicklung, Mieter und
Wohnungsunternehmen (Baugenossenschaft) in Geretsried schützen
- Keine börsennotierten Immobiliengesellschaften (REITs), bzw.
Privat-Equity-
oder Hedge-Fondgesellschaften auf dem Geretsrieder Wohnungsmarkt.
REITs, bzw. Privat-Equity- oder
Hedge-Fonds werden nicht dem Charakter der Wohnungen als Wirtschafts-
und Sozialgut gerecht. Sie werden die ausschließlich
gewinnorientierte Bewirtschaftung von Wohnungen deutlich
verschärfen und dadurch die rechtlichen, sozialen und
wirtschaftlichen Interessen der Mieterinnen und Mieter in Geretsried
beschädigen.
Der SPD Ortsverein Geretsried lehnt daher solche
Immobiliengesellschaften aus folgenden Gründen ab:
- Da Wohnungen als reines Wirtschaftsgut behandelt werden und es somit
zu einer Verschärfung des Prozesses der
Ökonomisierung der Wohnimmobilien in Geretsried
führen würde;
- Da alle Renditemöglichkeiten ausgenutzt werden;
- Da der Sozialcharakter von Wohnungen vernachlässigt wird;
- Da sich die Wohnkosten verteuern werden und es somit zu einer
höheren Belastung der Mieterinnen und Mieter führen
würde;
- Da die Erhöhung des
Mietpreisniveaus insgesamt, die öffentlichen Haushalte auch
über die Unterkunftskosten im Bereich von Arbeitslosengeld II,
über das Wohngeld und die Sozialhilfekosten treffen wird, die
ohnehin über die explodierenden Energiekosten schon wesentlich
mehr belastet werden;
- Da die soziale Durchmischung (u.a. auch Integration
ausländischer Mitbürgerinnen und Mitbürger)
als wichtiges Element der kommunalen Wohnungspolitik,
gegenüber der Renditeorientierung zurücktreten
würde;
- Da in den ersten Jahren nach dem Erwerb die guten Bestände
hochmodernisiert und einzelprivatisiert werden, davon aber
sozialräumliche Negativwirkungen und neue Anfänge von
Segregationsprozessen ausgehen würden;
- Da es zum Verlust der Sozialrendite führt. Die Stadt
wäre irgendwann gezwungen, Unterbringungsprobleme und sonstige
soziale Fragen des Wohnens, mit einem höheren Geldeinsatz bei
privatisierten Unternehmen zu
lösen.
Fazit: Wohnen versteht die SPD immer noch als Grundrecht. Soziale
Teilhabe, ein würdiges Leben und nicht zuletzt eine Chance zum
sozialen Aufstieg, wird durch eine bezahlbare und bewohnbare Wohnung
möglich. Die SPD hat dieses Grundbedürfnis daher
unter sozialen Teilhabegesichtspunkten politisch ausgestaltet.
Die Wohnungsbaugenossenschaften und gemeinnützigen
Träger wurden unter diesem Gesichtspunkt von der SPD stets
gestärkt. Wir wollen Wohnungen nicht spekulativen
Profitinteressen opfern und einem Risiko aussetzen.
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